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Klinik heute und gestern
Das Klinikum Saarbrücken ist das Maximalversorgungs-krankenhaus im Ballungsraum des Saarlandes.
Seit 1992 wird es als gemeinnützige Gesellschaft geführt.
Es ist ein Unternehmen der Landeshauptstadt Saarbrücken.
Das jährliche, von den Krankenkassen finanzierte Budget des Klinikums Saarbrücken
beträgt etwa 90 Millionen Euro, davon entfallen etwa 70 Prozent auf Personalkosten.
Das Klinikum Saarbrücken verfügt über 600 Betten. Mehr als 25000 Menschen werden im städtischen Klinikum jährlich
stationär behandelt; hinzu kommen rund 93000 ambulante Patienten. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, moderne Medizintechnik
und innovative Behandlungsmethoden garantieren in den zwölf Kliniken und drei Instituten eine optimale medizinische Betreuung.
Direktorium (hier klicken)
Aus der Geschichte
Seit mehr als 30 Jahren prägt das Klinikum Saarbrücken das Stadtbild der Saarmetropole.
In landschaftlich schöner Lage steht das Krankenhaus auf dem Winterberg in fast 300 Metern Höhe.
Das 110 Meter lange und über 40 Meter hohe Bettenhaus ist bis weit ins Land sichtbar.
Den Patienten garantiert die Lage im Grünen und auf dem Berg Abgeschiedenheit vom
pulsierenden Leben der am Fuße des Winterbergs liegenden Stadt Saarbrücken.
Das Klinikum hat seinen Ursprung im Jahre 1424, als der
Saarbrücker Bürger Hans Eschberg bestimmte, "dass sein mit Betten und Hausrat
ausgestattetes Haus hinfort als Hospital für Bürger und arme Leute dienen solle,
die des notdürftig wären."
In den Jahren 1763 bis 1769 ließ Fürst Wilhelm Heinrich zu Nassau-Saarbrücken ein
Hospital in der heutigen Keplerstraße neu erbauen. Ab 1826 war das Hospital im
sogenannten Wahlsterschen Haus (heute Deutschherrnschule) untergebracht, und zwar mit
zwei Heilstationen für innere und äußere Krankheiten und verfügte gegen Ende des
19. Jahrhunderts über 150 Betten. Allerdings genügte das Haus schon zu dieser Zeit
nicht mehr den Anforderungen, die zur damaligen Zeit an ein Krankenhaus gestellt wurden.
So wurde am Reppersberg ein neues Krankenhaus mit 224 Betten gebaut, das sogenannte
Bürgerhospital, das am 30. September 1905 eingeweiht wurde. In der Folgezeit erhöhte
sich die Bettenzahl wegen des gestiegenen Bedarfs immer weiter: Mitte der 60er Jahr
verfügte das Krankenhaus über 600 Betten.
Schon Ende der 50er Jahre hatte der Saarbrücker Stadtrat den Neubau eines Krankenhauses
auf dem Winterberg beschlossen, weil eine Erweiterung des alten Krankenhauses nie den
modernen Anforderungen eines modernen Krankenhauses entsprochen hätte. Geplant
wurde ein Krankenhaus mit 951 Betten. Im Frühjahr 1961 wurde mit dem Bau begonnen.
Doch erst am 27. Mai 1968 konnte das heutige Klinikum bezogen werden. Das Pathologische
Institut wurde 1970 auf dem Winterberg eingerichtet. Die Abteilung für Strahlentherapie
und Nuklearmedizin - heute mit einem der modernsten Bestrahlungsgeräte im südwestdeutschen
Raum ausgestattet, wurde 1972 in Betrieb genommen.
Um die Patientenversorgung gerade im Bereich der inneren Krankheiten zu verbessern,
teilte sich die Medizinische Klinik in zwei Fachabteilungen auf: Medizinische Klinik I
(spezialisiert auf Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten;
Funktionsbereich Psychosomatik) und Medizinische Klinik II (spezialisiert auf Herz-
und Lungenkrankheiten, Pulmologie, Intensivmedizin und Angiologie).
Die Orthopädische Klinik bezog 1986 die Räume auf dem Winterberg; sie war vorher als Dependance des Winterbergs im Hüttenkrankenhauses untergebracht.
Um den Erfordernissen des Wettbewerbs gerecht zu werden, gründete das Klinikum in den vergangenen Jahren verschiedene Tochtergesellschaften.
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