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Umfeld-Tipps. Was die Region zu bieten hat.
Saarbrücken - der Name sagt es schon - ist geprägt von dem Fluss Saar und den Brücken.
Die Stadt liegt dem Klinikum quasi zu Füßen. Abhängig vom Standort, aber der fünfte Stock
sollte es schon sein, haben Patienten und Besucher den Blick auf die Stadt am Fluss.
Die Stadt hat eine lange Grenze zu Frankreich. Nach der Klärung der Saar-Frage Mitte der
50er Jahre und seitdem die Grenzen in Europa offen sind, lässt sich hier tagtäglich die
deutsch-französische Freundschaft erleben, ob beim Einkauf, in der Schule oder bei der Arbeit.
Zweifellos hat die französische Lebensart, das berühmte "savoir vivre", auf die Saarmetropole
abgefärbt. So laden am St Johanner Markt vielleicht nach einem Bummel über die "Rue", der
Saarbrücker Bahnhofstraße, unzählige Straßencafés zum Verweilen ein.
Kunst und Kultur
Aber auch Freunde von Kunst und Kultur kommen in Saarbrücken nicht zu kurz.
In der Modernen Galerie findet sich zeitgenössische Kunst.
In der Alten Sammlung wurden mittelalterliche und barocke Skulpturen aus
dem ganzen Saar-Lor-Lux-Raum zusammengetragen. Die Landesgalerie zeigt Arbeiten
der wichtigsten saarländischen Künstler des 20. Jahrhunderts.
Das Historische Museum Saar lässt die Besucher die Geschichte von der Zeit
des Ersten Weltkriegs bis 1959 "nacherleben", und das nicht als trockene
Lektionen, sondern mit Dokumenten und Zeitzeugenberichten.
Der Bergbau gab lange
Zeit den Menschen im Saarland Lohn und Brot. Die ersten Gruben wurden bereits um 1429 erwähnt.
Das Geologische Museum dokumentiert mit vielen Fundstücken aus dem Bergbau aber nicht
nur die Geologie die Sarlandes und die Entstehung der Lagerstätten der Steinkohle,
sondern man erhält auch Einblick in die Erdgeschichte.
Wer Abenteurerluft schnuppern will, der sollte das Abenteuermuseum
im Alten Rathaus Am Schlossplatz besuchen. Der Begründer Heinz Rox-Schulz
hat zahlreiche Ein-Mann-Expeditionen unternommen und brachte Ritualmasken,
Schrumpfköpfe und vieles mehr mit.
Vom Kino bis zum Kabarett
Abwechslungsreich lässt sich das Programm am Abend gestalten. Vom Kinoabend über den
klassischen Theaterbesuch oder gar Kabarett - die Möglichkeiten sind vielfältig.
Über das aktuelle Programm informiert man sich am besten über die Donnerstags-Ausgabe
der hiesigen Regionalzeitung.
Vielleicht wollen Sie abends einfach nur gemütlich essen gehen.
Im Saarland gilt nämlich die Maxime: "Hauptsach' gudd gess".
In den vielen Restaurants am Markt oder in der Umgebung ist sicherlich auch
etwas für Ihren Geschmack oder Gelbeutel dabei. Von gut-bürgerlich bis zur Haut - Cuisine ist alles vertreten.
St. Arnual, am Fuße des Winterbergs
Gleich am Fuße des Winterbergs befindet sich Sankt Arnual,, "Daarle", wie die Saarbrücker
sagen. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Bei der letzten Renovierung in den
80er Jahren stellte sich heraus, dass die Stiftskirche von der ersten Anlage (einem
galloromanischen Landhaus des zweiten bis dritten Jahrhunderts, über eine wohl
merowingische Saalkirche (5. bis 6. Jahrhundert) zu einem karolingischen Zellenquerhaus
(einschiffig, mit Querschiff) umgebaut worden war, wahrscheinlich von Bischof Arnualdus von Metz).
Im 13.Jahrhundert begann der Neubau in französischer Gotik. 1290 stellte man das Querschiff fertig,
1315 zog man den Turm hoch, ihm folgte bis 1330 das Langhaus. Die gotischen Bauabschnitte lassen
sich noch an Fugen und Versetzungen zwischen den Bauteilen unterscheiden. Im 18. Jahrhundert
renovierte Friedrich Joachim Stengel die Kirche, daher auch die barocken Elemente. Die
Stiftskirche war seit dem fünften Jahrhundert mit Unterbrechungen Bestattungsplatz.
Von 1456 bis 1681 war die Stiftskirche Grablege des Nassau-Saarbrücker Herrscherhauses.
Mehr als 50 Personen fanden hier ihre letzte Ruhe. Übrigens: Die Anordnung der Häuser
rund um den Marktplatz hat sich seit dem Spätmittelalter wohl kaum geändert.
Auch der dörfliche Charakter blieb zumindest architektonisch bewahrt.
Ein Spaziergang durch die umliegenden Gassen lohnt. Die alten Häuser erinnern ans Barock
und sogar an die Spätgotik.
Das Krankenhaus im Grünen

Rund ums Klinikum laden viele Wege zum spazieren gehen ein. In unmittelbarer Nähe des Klinikums liegt das Therapiezentrum. Hier können sich Interessierte unter fachkundiger Anleitung fit halten.
Wem es gesundheitlich erlaubt ist, der darf auch das Bewegungsbecken in der Physikalischen Therapie im Untergeschoss des Klinikums benutzen. Fragen Sie einfach nach.
Wechselnde Ausstellungen im Foyer des Klinikums Saarbrücken sorgen für Abwechslung.
Regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat - die Termine werden bekannt gegeben - läuft
das Winterberg-Forum, eine Vortragsreihe des Klinikums.
Dazu sind alle Interessierten eingeladen. In der Regel steht ein Gesundheitsthema,
das von allgemeinem Interesse ist, auf dem Programm. Wer nur mal eben eine Kleinigkeit
essen gehen will, kann sich im Bistro "A votre Santé" im Untergeschoss.
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