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14. Juni ist Weltblutspendetag
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Thrombose - Gefahr im Gefäß
26.06.2008 - 02.07.2008: Oberarzt Frank Schütze
Sommerzeit ist Reisezeit. Venenexperten warnen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Reise und Gefäßverschluss, wenn die Reise länger als fünf Stunden dauert und Reisende fast nur sitzen. Komplikationen wie eine Lungenembolie treten oft erst zwei Wochen nach der Reise auf. Denn erste Blutgerinnsel bilden sich hinter der Venenklappe. Der Thrombus dehnt sich über die Venenklappen hinaus aus. Im schlimmsten Fall kann er sich von der Gefäßwand lösen, über den Blutstrom in die Lungengefäße wandern und dort ein Gefäß verstopfen. Es kommt zur Lungenembolie. Deshalb sind Reisen über fünf Stunden für ältere Menschen, Herzkranke, Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder Frauen, die Wechseljahrshormone einnehmen, riskant. Bei bestehendem Krampfaderleiden sollten deshalb auf jeden Fall medizinische Kompressionsstrümpfe getragen werden.
Auch Männer kommen in die Wechseljahre
19.06.2008 - 26.06.2008: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Weltblutspendetag - Blut ein lebenswichtiger Saft
12.06.2008 - 18.06.2008:
Am 14. Juni ist Weltblutspendetag. Obgleich jährlich zwei Millionen Menschen in Deutschland ihr Blut für andere spenden und jährlich etwa 6200 Frauen und Männer mehrfach zur Blutspende in die Blutspendezentrale Saar-Pfalz auf den Winterberg und nach Kaiserslautern kommen, drohen immer wieder Versorgungsengpässe. Denn es sind nicht nur die Unfallopfer die Blutspenden benötigen. Das meiste Blut wird für die Behandlung von schwer erkrankten Patienten, z. B. bei Krebs- oder Herzerkrankungen, gebraucht. Viele Operationen und Krebstherapien sind zum Beispiel nur Dank moderner Transfusionsmedizin möglich. Denn Blutzellen und Blutflüssigkeit sind oft nicht durch künstliche Medikamente, sondern nur durch entsprechende Blutbestandteile von gesunden Blutspendern ersetzbar.
Organspende
05.06.2008 - 12.06.2008: Dr. Raffaele Torazzina
Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist in den vergangenen drei Jahren um 20 Prozent gestiegen. Das teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln mit. 2007 stellten sich 1300 Menschen für eine Organspende zur Verfügung. Damit sei mehr als 4000 Empfängern die Chance auf eine neue Zukunft gegeben worden. Es warten aber mehr als dreimal so viele Menschen auf eine Transplantation. Immer noch sterben jährlich 1000 Menschen, weil sie nicht rechtzeitig eine Niere oder Leber erhalten.
Schluss mit dem Rauchen
29.05.2008 - 04.06.2008: Ärztl. Leiter Dr. Winfried Häuser
(Tabak-)Rauchen ist eine Sucht, die allein in Deutschland rund 140.000 Menschen pro Jahr das Leben kostet. Um von den schädlichen Glimmstängeln loszukommen, brauchen manche Menschen professionelle Hilfe. Rauchstopp lohnt sich aus vielen Gründen: Die Gefahr von Herz-Kreislauf- und Lungenkrebserkrankungen nimmt ab. Der ganze Körper regeneriert sich und der Allgemeinzustand wird besser. Geruchs- und Geschmackssinn verbessern sich. Im Gesicht verschwinden kleine Raucherfältchen – die Haut wird straffer und schöner. Rauchstopp lohnt sich auch finanziell: Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht und damit aufhört, spart etwa 1 500 Euro pro Jahr.
Der unklare Brustschmerz
22.05.2008 - 28.05.2008: Prof. Dr. Günter Görge
Schmerzen in der Brust, die in den linken Arm, in den Kiefer oder Oberbauch ausstrahlen - das sind Alarmzeichenzeichen für die koronare Herzkrankheit. Und das bedeutet: Die Herzkranzgefäße sind verengt oder verstopft, so dass das Herz nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Ein Herzinfarkt droht. Doch nicht immer gibt es so eindeutige Warnsignale für die tödliche Gefahr. Unklare Brustschmerzen sind der häufigste Grund für Notfalleinweisungen. Der akute unklare Brustschmerz kann viele Ursachen haben. Neben dem Herzinfarkt können Blutgerinnsel in den Lungengefäßen (die Lungenembolie), ein Einriss der Hauptkörperschlagader (Aortendissektion) und das Zusammenfallen einer Lungen (Pneumothorax) lebensbedrohlich sein. Nur wenn frühzeitig die richtige Diagnose gestellt und umgehend eine notwendige Behandlung eingeleitet wird, besteht eine Überlebenschance,
Gesischtsschmerzen
15.05.2008 - 21.05.2008: Prof. Dr. Cornelia Cedzich
Gesichtsschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Schwere anfallsartige einseitige Gesichtsschmerzen können durch eine Nervenschädigung oder medizinisch ausgedrückt durch eine Trigeminusneuralgie verursacht werden. Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um eine Schädigung oder Beeinflussung des fünften Hirnnerven, des Nervus trigeminus.
Schaufensterkrankheit
08.05.2008 - 15.05.2008: Oberarzt Frank Schütze
Es beginnt mit kalten Füßen und einem tauben Gefühl in den Beinen. Bei längeren Spaziergängen treten krampfähnliche Muskelschmerzen auf. Betroffene bleiben stehen, bis der Schmerz nachlässt. \"Schaufensterkrankheit\" oder „Raucherbein“ nennt der Volksmund diese Erkrankung. Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland, meist 50 oder älter, leiden an der Schaufensterkrankheit. Bei Rauchern treten die Probleme im Vergleich zu Nichtrauchern bis zu zehn Jahre früher auf.
Parkinson - erste Symptome
01.05.2008 - 07.05.2008: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Mao, Papst Johannes Paul II, der ehemalige Boxweltmeister Muhammad Ali und jetzt der Schauspieler Otfried Fischer: Die Liste der Morbus Parkinson-Betroffenen ist lang. Die Parkinson-Krankheit, im Volksmund auch Schüttellähmung genannt, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die langsam fortschreitend entsteht. Sie betrifft die Bewegungssteuerung und äußert sich in zunehmender Steifigkeit und Bewegungsarmut des ganzen Körpers sowie in einem Zittern der Hände. Sie betrifft vor allem ältere Menschen. 200.000-300.000 Menschen in Deutschland leiden unter Parkinson.
Brustkrebs - vorbeugen und gezielt behandeln
24.04.2008 - 30.04.2008: PD Dr. Dieter Mink
Knoten in der Hand
17.04.2008 - 23.04.2008: Ärztlicher Leiter Dr. Erhard Markiefka
Bei vielen Patienten ist hauptsächlich der Ringfinger von diesen Strang- und Knotenbildungen betroffen, oft auch der Kleinfinger. Im Laufe der Zeit können sich die betroffenen Finger immer mehr krümmen. In letzter Konsequenz kann es durch das starke Einkrallen der Finger dazu kommen, dass die Finger nicht mehr gestreckt werden können, ein packendes Zugreifen immer schwieriger wird.
Prostatakrebs
10.04.2008 - 16.04.2008: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Mit zunehmendem Alter – etwa ab dem 50sten Lebensjahr - beginnt die Prostata (Vorsteherdrüse) – durch die Veränderungen im Hormonhaushalt des Mannes langsam zu wachsen. Eine vergrößerte Prostata macht den Betroffenen Probleme: Durch die Verengung der Harnröhre kann Wasserlassen zur Qual werden. Die Blasenentleerung wird häufiger und ist nur noch unter Pressen möglich, insbesondere nachts kann der dauernde Drang zum Wasserlassen zu einer ernsthaften Einschränkung der Lebensqualität führen. Wenn nichts unternommen wird, droht der komplette Harnverhalt - nichts geht mehr. Die Gefahr besteht, dass durch einen Urinstau Entzündungen (Harnwegsinfektion, Prostatitis) verursacht werden. Weitere Risiken sind die Bildung von Blasensteinen und die Schädigung der Nierenfunktion.
Vorsicht bei Naturheilmitteln
03.04.2008 - 09.04.2008: Prof. Dr. Daniel Grandt
Kräuter als Heilmittel haben eine lange Tradition. Wer Kamillendämpfe inhaliert oder mit Salbei gurgelt, vertraut auf die Heilkraft der Pflanzen. Was viele nicht wissen: Selbst altbewährte Hausmittelchen haben Nebenwirkungen. Deshalb Vorsicht...
Altersvergesslichkeit und Demenz
27.03.2008 - 02.04.2008: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Ist es schon eine beginnende Demenz, wenn man mal einen Schlüssel verlegt oder die Telefonnummer eines Freundes vergisst? Oder liegt hier nur eine typische Altersvergesslichkeit vor? Die erste bekannte Patientin Auguste D., deren Krankengeschichte der Frankfurter Psychiater Alois Alzheimer von 1901 bis 1906 dokumentiert hat, sprach von einem „Sich-selbst-verlieren“. Ihr Gedächtnis wurde schlechter, das Denken und Sprechen fiel ihr immer schwerer. Sie verhielt sich unangepasst und hatte immer mehr Schwierigkeiten, sich im Haus und draußen zu orientieren – und sie konnte nichts dagegen tun. Ihr Wesen hatte sich verändert. Auguste D. litt an Alzheimer-Demenz.
Impfungen - welche sind nötig?
20.03.2008 - 26.03.2008: Prof. Dr. Jens Möller
Weil Impfungen in Deutschland freiwillig sind, fordern Masern, Keuchhusten, Diphtherie Tetanus, Hepatitis, Meningitis und Windpocken noch heute in Deutschland jährlich einige Todesopfer. Und immer noch werden Kinder mit schweren Fehlbildungen nach Röteln geboren. Ein Vergleich mit unseren Nachbarländern, in denen Schutzimpfungen Pflicht sind, zeigt, dass diese Schäden zum überwiegenden Teil verhindert werden könnten. Denn Impfungen gehören zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen der Medizin.
Darmkrebs - oft wird minimal invasiv operiert
13.03.2008 - 19.03.2008: Frank Schütze (Leitender Oberarzt Chirurgie)
Langsam, meist über acht bis zwölf Jahre, wächst der Polyp im Dickdarm, bis er zum bösartigen Tumor, zum Dickdarmkrebs, dem „Kolonkarzinom“ wird. Schmerzen oder Beschwerden verursacht er nicht, und das macht ihn gefährlich. Deutschland hat die höchste Darmkrebshäufigkeit in Europa, jährlich erkranken im Saarland rund 1000 Frauen und Männer an dieser Krebsart. Der Dickdarmkrebs gehört bei Männern und Frauen in Deutschland zu den zweithäufigsten Todesursachen. So sterben jährlich über 30.000 Menschen an den Folgen dieser Erkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten ist beim Darmkrebs eine frühzeitige Diagnose sowie Operation und damit auch Heilung möglich.
Hammerzehen - was tun?
06.03.2008 - 13.03.2008: Prof. Dr. Ulrich Harland
Die Aufgaben, die unsere Füße im Laufe unseres Lebens übernehmen müssen, sind sehr komplex. Sie müssen stabil und gleichzeitig elastisch sein, sie müssen fürs Gleichgewicht sorgen und hochkomplizierte Bewegungsmuster ausführen. Unsere Füße ermöglichen uns ein wunderbares Bewegungsspiel zwischen festen und feinsten Knochen, Sehnen, Knorpel und (Horn-) Haut. Das alles, obwohl sie im Verhältnis zum Körper sehr klein ausfallen. Ein Wunderwerk der Natur, über dessen Leistungsfähigkeit man nur staunen kann.
Darmkrebs - Vorsorge tut Not
27.02.2008 - 06.03.2008: Prof. Dr. Daniel Grandt
Die Zahlen sind erschreckend: Jährlich erkranken 60 000 Menschen an Darmkrebs Dickdarmkrebs; etwa die Hälfte stirbt an den Folgen. Und das liegt nur daran, dass viele Menschen zwar die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen für groß, die Wahrscheinlichkeit Darmkrebs zu entwickeln aber für eher gering halten. Umkehrt wäre es korrekt. Hinzu kommt die unbegründete Angst vor der Darmspiegelung. Gerade aber bei Darmkrebs kann Früherkennung Leben retten.
Psychotherapie bei Krebspatienten
21.02.2008 - 27.02.2008: Ärztl. Leiter Winfried Häuser
Krebs ist nicht nur eine körperliche Erkrankung. 30 bis 50 Prozent der Betroffenen leiden im Laufe ihrer Krebserkrankung unter Ängsten und Depressionen mit körperlichen Begleitsymptomen, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Schmerzen. Zu einer ganzheitlichen Krebstherapie gehören deshalb auch die Diagnostik und die Behandlung psychosomatischer Folgeerkrankungen.
Bandscheibenvorfall im Halsbereich
13.02.2008 - 19.02.2008: Chefärztin Prof. Dr. Cornelia Cedzich
Das Auftreten von Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich ist heutzutage sehr häufig Ursache für einen langen Leidensweg. Der Hals ist neben den Organen wie Auge und Zunge eines derjenigen, welches am häufigsten in Bewegung ist. Die Halswirbelsäule ist ein komplexes Gebilde aus Nerven, Muskeln, Bändern und Knochen, die in einem Bewegungsorchester zusammen spielen. Wird ein Glied gestört, so hat dies auf Dauer große Auswirkungen auf die anderen. So führt Bandscheibenverschleiß zu einem erhöhten Druck auf die Nerven. Zugleich kann sich eine Arthrose in den Zwischenwirbelgelenken entwickeln. Verschleiß im Bereich des Halses (degenerative Veränderungen) kann zu erheblichen Schmerzen und Funktionseinbußen führen. Deswegen gilt: Sollten Beschwerden länger als acht Wochen anhalten, ist eine gründliche Diagnostik notwendig, um eine Entscheidung für die richtige Therapie zu treffen.
Blut spenden hilft Leben retten
07.02.2008 - 13.02.2008: Dr. Alexander Patek
Blut ist ein ganz besonderer Saft: Er ist lebenswichtig und – bislang - nicht durch künstliche Produkte ersetzbar. Was viele nicht wissen: Das meiste Blut wird für die Behandlung von Krebspatienten gebraucht (etwa 19 Prozent). Danach folgt die Behandlung von Patienten mit Herzerkrankungen sowie Magen- und Darmkrankheiten (je 16 Prozent). Für Verletzte nach Unfällen werden lediglich etwa 12 Prozent des gespendeten Blutes benötigt. Dennoch kommt es immer wieder zu Engpässen. In Einzelfällen können für einen Unfallverletzten schon mal bis zu vierzig Blutkonserven nötig sein. Eine Blutkonserve enthält 0,5 Liter und ist nur begrenzt haltbar.
Zahngesundheit fängt bei den Milchzähnen an
31.01.2008 - 06.02.2008: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach
Je früher desto besser – das gilt besonders für die Mundhygiene, damit Kinder weder Karies noch Entzündungen im Mundraum bekommen.
Bluthochdruck - das können Sie selbst tun
24.01.2008 - 30.01.2008: Prof. Dr. Günter Görge
Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 15 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck, wobei fünf Millionen davon nichts wissen. Denn diese tückische Krankheit verläuft im Anfangsstadium fast immer beschwerdefrei. Begünstigende Faktoren für zu hohen Blutdruck sind unter anderem Übergewicht, salzhaltiges Essen, übermäßiger Kaffee- und Alkoholkonsum, Rauchen und Stress. Bei jahrelangem nicht behandeltem Bluthochdruck können schwere Schäden durch die Verkalkung von Blutgefäßen im ganzen Körper entstehen. Schwerwiegende Folgen sind oft Herzinfarkt, Schlaganfall und Sehstörungen. In anderen Fällen kann es zu Nierenschädigungen kommen.
Was tun bei Darmverschluss?
17.01.2008 - 23.01.2008: Prof. Dr. Daniel Grandt
Ziehende Schmerzen im Unterbauch waren die ersten Symptome, die Herr M. bemerkte - zunächst nur nachts, später auch tagsüber. Nach drei Tagen ging er zum Arzt. Bei der Untersuchung wurde dann eine hochakute Entzündung von Schleimhautausstülpungen des Dickdarms (medizinisch: Divertikulitis) sowie eine beginnende Ausbreitung der Entzündung auf Bauchraum und Bauchdecke diagnostiziert. Es folgte eine stationäre Behandlung mit einer hochdosierten Antibiotikatherapie und die über mehrere Tage anhaltende Angst vor der Notwendigkeit einer Notoperation.
Gefäßverschluss der Netzhaut des Auges
10.01.2008 - 17.01.2008: Prof. Dr. Christian Teping
Gesunde Ernährung schafft Wohlgefühl
03.01.2008 - 10.01.2008: Ernähruingsberaterin Monika Emich
Die richtige Ernährung für Kleinkinder
20.12.2007 - 02.01.2008: Prof. Dr. Jens Möller
Nervenschmerzen - was tun?
13.12.2007 - 20.12.2007: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Knochenbrüche im Alter
06.12.2007 - 12.12.2007: Prof. Dr. Ulrich Harland
Pflege - stationär oder ambulant?
29.11.2007 - 05.12.2007: Ingrid Schmidt
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen – nicht nur im Alter. Rund zwei Millionen Menschen sind in Deutschland ständig auf Hilfe angewiesen. Für die Pflegebedürftigen und die Angehörigen bedeutet das meist eine immense psychische, physische und finanzielle Belastung.
Knieverletzungen
22.11.2007 - 29.11.2007: prof. Dr. Ulrich Harland
Muskelaufbau ist das A und O bei Knieschmerzen, meint der Ex-Leistungssportler und Orthopäde Thomas Wessinghage. Er rät Kniepatienten deshalb zu einer umfassenden Krankengymnastik, bei dem sie die Gesäßmuskulatur, Oberschenkel und Kniestrecker aufbauen.
Hirnblutung
15.11.2007 - 22.11.2007: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Eine Hirnblutung kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Es kann eine Vene gestaut sein, die dann zu einer langsamen Einblutung im gestauten Gehirn führt. Ein Gefäß oder eine Gefäßmissbildung kann mehrfach nach und nach „undicht“ werden, aber auch auf einen „Schlag“ platzen. Es kann aber auch eine Vene der Hirnhaut auf dem Weg zum Schädelknochen abreißen oder nach einem Unfall eine Arterie einreißen. Bei hohem Blutdruck kann plötzlich ein Gefäß im Gehirn einfach platzen. So unterschiedlich, wie die Ursachen sind, so unterschiedlich können die Symptome sein. Es kann von leichten Kopfschmerzen bis zum Vernichtungskopfschmerz gehen. Es kann von leichten plötzlichen Schwächen bis zu kompletten Lähmungen oder gar zum Tode gehen.
Wenn die Hornhaut entzündet ist
08.11.2007 - 15.11.2007: Prof. Dr. Christian Teping
Zentralisierung der Neugeborenenversorgung nutzt allen
01.11.2007 - 08.11.2007: Prof. Dr. Jens Möller
Welche Diagnostik hilft vor der Geburt?
24.10.2007 - 31.10.2007: PD Dr. Dieter Mink
Weisheitszähne - wann sollten sie entfernt werden?
17.10.2007 - 24.10.2007: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach
Was tun bei Nierentzündung?
10.10.2007 - 17.10.2007: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Mehr Lebensqualität mit einem Bypass
03.10.2007 - 10.10.2007: Prof. Dr. Günter Görge
Wenn die Leber versagt
26.09.2007 - 03.10.2007: Prof. Dr. Daniel Grandt
Wenn der Knochen entzündet ist
19.09.2007 - 26.09.2007: Prof. Dr. Ulrich Harland
Ess-Brech-Sucht
12.09.2007 - 19.09.2007: Dr. Winfried Häuser
Herunterhungern bis auf Größe XXS: Für immer mehr Mädchen ist das nicht krank sondern Lifestyle. Sie fristen ihr Dasein mit zwei Nektarinen, 500 Gramm Broccoli und vielleicht noch einem Apfel pro Tag, um schöner, schlanker, perfekt zu sein. \"Pro Anas\" nennen sie sich dann, denn \"Ana\" ist ihre beste Freundin. Eine nette Abkürzung für eine hässliche Krankheit: Anorexia nervosa, Magersucht, die in bis zu 15 Prozent aller Fälle zum Tod führt.
Wenn die Schilddrüse operiert werden muss
06.09.2007 - 13.09.2007: Oberarzt Frank Schütze
Es beginnt mit einem Kribbeln: das Karpaltunnelsyndrom
30.08.2007 - 06.09.2007: Dr. Erhard Markiefka
Was tun bei Speiseröhren-Entzündung?
23.08.2007 - 30.08.2007: Prof. Dr. Daniel Grandt
Blutspenden hilft Leben retten
16.08.2007 - 23.08.2007: Ärztlicher Leiter Dr. Alexander Patek
Demenz ist nicht heilbar, lässt sich aber aufhalten
09.08.2007 - 16.08.2007: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Für viele Menschen ist es eine Horror-Vorstellung: Das Gedächtnis wird schlechter, das Denken und Sprechen fällt immer schwerer, man verhält sich unangepasst, man hat auch immer mehr Schwierigkeiten, sich im Haus und draußen zu orientieren – und man kann nichts dagegen tun. Die Rede ist von Demenz, speziell der Alzheimer-Demenz. Von einem „Sich-selbst-verlieren“ sprach Auguste D., die erste bekannte Patientin mit dieser Demenz-Form, deren Krankengeschichte der Frankfurter Psychiater Alois Alzheimer von 1901 bis 1906 dokumentiert hat.
Frühe Hilfen für junge Eltern
02.08.2007 - 09.08.2007: Prof. Dr. Jens Möller
Krebs in der Schaltzentrale des Menschen
26.07.2007 - 02.08.2007: Prof. Dr. Cornelia Cedzich
Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6000 Menschen an einem bösartigen, primären Hirntumor. Weltweit sind es täglich 500 neue Fälle. Um ein Vielfaches höher ist die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln. Bei Kindern sind Hirntumoren die zweithäufigste Krebserkrankung.
Das Kreuz mit dem Kreuz
19.07.2007 - 26.07.2007: Prof. Dr. Ulrich Harland
Rückenleiden sind nach Kopfschmerzen die zweithäufigsten Beschwerden mit denen Patienten hierzulande zum Arzt gehen. Etwa 85 Prozent der Bevölkerung in den Industriestaaten leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Häufig wird dabei über einen Hexenschuss, Nackenschmerzen, Muskelverspannungen oder ins Bein ziehende Schmerzen geklagt.
Wochenbettdepression
12.07.2007 - 19.07.2007: PD Dr. Dieter Mink
Viele Menschen beschreiben sie als eine sehr glückliche Zeit: die Wochen kurz nach der Geburt ihres Kindes. Manchmal treten auch nachgeburtliche Krisen auf. Sie reichen vom einfachen Baby Blues über die behandlungsbedürftige Wochenbettdepression bis hin zu einer schwer wiegenden Psychose.
Prostatakrebs - frühzeitige Diagnose nötig
04.07.2007 - 11.07.2007: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Rund 200.000 Männer leben in Deutschland mit der Diagnose Prostatakrebs. Schätzungsweise 30.000 erkranken jährlich neu. Prostatakrebs ist der häufigste Krebs des Mannes und längst nicht mehr eine Krankheit nur des „alten“ Mannes. Heute erkranken zunehmend Männer „in den besten Jahren“, Familienväter oder Singles im Alter von 45 bis 60 Jahren am Prostatakrebs. Das Schlimme daran ist, sie merken es nicht einmal. Der Prostatakrebs macht nämlich über eine lange Zeit hinweg keinerlei Beschwerden. Doch eine Heilung ist nur möglich, wenn der Krebs frühzeitig erkannt und konsequent durch Radikaloperation oder Strahlentherapie komplett entfernt oder zerstört wird.
Wenn die Sehschärfe im Alter nachlässt
27.06.2007 - 04.07.2007: Prof. Dr. Christian Teping
Lässt das Sehvermögen im Alter nach, sinkt die Lebensqualität drastisch. In Deutschland trifft dieses Schicksal mehr als eine Million Menschen. Bei einem großen Teil von ihnen lautet die Diagnose „altersbezogene Makuladegeneration“ (AMD). Die Makula, auch gelber Fleck genannt, liegt im Zentrum der Netzhaut und bildet mit ihren Millionen zapfenförmigen Sehzellen die Stelle des schärfsten Sehens. Sie ermöglicht uns, Objekte scharf zu sehen und Farben zu erkennen.
Gebärmutterhalskrebs
20.06.2007 - 27.06.2007: PD Dr. Dieter Mink
Gebärmutterhalskrebs stellt die zweithäufigste Krebserkrankung von Frauen zwischen 15 und 44 Jahren in Europa dar. Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 6500 Frauen, fast 1800 Patientinnen sterben daran. In Europa sind es 40 Todesfälle pro Tag, in Deutschland sterben jeden Tag fünf Frauen an den Folgen. Gebärmutterhalskrebs entsteht durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Ohne diese sexuell übertragbaren Viren entsteht praktisch kein Gebärmutterhalskrebs, allerdings heilen die meisten Infektionen spontan folgenlos aus.
Ambulante oder stationäre Pflege
13.06.2007 - 20.06.2007: Dorothee Scheuren
Durch häusliche Krankenpflege und Betreuung kann oft ein Krankenhausaufenthalt verkürzt oder der Umzug in ein Pflegeheim vermieden werden. Grundsätzlich soll der Häuslichen Pflege gegenüber allen anderen Pflegesystemen (Heim, Krankenhaus) der Vorrang gegeben werden. Die Politik verfolgt dabei das Ziel, älteren Mitbürgern so lange wie möglich eine größtmögliche Sicherung und Teilhabe im familiären und gesellschaftlichen Leben zu gewähren.
Herzrhythmus-Störungen und dann
06.06.2007 - 13.06.2007: Prof. Dr. Günter Görge
Kein anderer Muskel im menschlichen Körper arbeitet so ununterbrochen reibungslos und exakt: Das Herz ist ein Wunderwerk an Präzision. Es schlägt im immer gleichen Takt und ist fähig, sich Belastungen anzupassen. Herzrhythmusstörungen lassen sich am ehesten anhand eines EKG feststellen. Allerdings lässt sich nur bei der Hälfte derjenigen, die meinen, das Herz schlage nicht richtig im Takt, im EKG dafür ein Anhaltspunkt finden.
Raucherbein - wenn die Durchblutung gestört ist
31.05.2007 - 06.06.2007: Oberarzt Frank Schütze
Durchblutungsstörungen oder Mangeldurchblutung in den Armen oder den Beinen treten als arterielle Verschlusskrankheit am häufigsten bei Männern, vor allem bei Rauchern verstärkt ab dem sechsten Lebensjahrzehnt auf. Die mit dem Alter fortschreitende Arteriosklerose betrifft die Herzkranzgefäße, die Körper- und Halsschlagadern, die Hirngefäße und Nierenarterien. Sind die Beinarterien arteriosklerotisch eingeengt, spricht man von \"peripher arteriellen\" Durchblutungsstörungen.
Natürliche Geburt oder Kaiserschnitt nach Wunsch
24.05.2007 - 30.05.2007: PD Dr. Dieter Mink
Therapie nach Maß bei Diabetes
17.05.2007 - 23.05.2007: Prof. Dr. Daniel Grandt
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland – und die Zahlen sind stetig zunehmend - leiden an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Die lebenswichtige Regulierung des Zuckerstoffwechsels ist bei ihnen gestört. Das gefährliche bei dem ständig erhöhten Blutzuckerspiegel ist, dass sich „verzuckerte“ Stoffe an den kleinsten Blutgefäßen ablagern und die Durchblutung der Organe beeinträchtigen. Als Folge entsteht eine Mangeldurchblutung mit den gravierenden „Nebenwirkungen“ wie: Arteriosklerose (Adernverkalkung), Bluthochdruck, Nervenschäden, Nierenschäden bis zur Dialysepflicht und Sehschäden, die unbehandelt bis zur Erblindung führen können. Das Herzinfarktrisiko ist bei Männern mit erhöhtem Blutzuckerspiegel um den Faktor drei höher, bei Frauen ist das Risiko sogar sechsmal höher.
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung - wie hilft der Chirurg
10.05.2007 - 16.05.2007: Oberarzt Frank Schütze
Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung macht sich beim Betroffenen durch Oberbauchschmerzen bemerkbar, die Stunden bis Tage anhalten können, immer wieder auftreten und gürtelförmig in den Rücken ausstrahlen. Häufig leiden die Betroffenen unter Verdauungsstörungen, die sich vor allem durch einen fettigen, voluminösen und übel riechenden Stuhl (Fettstuhl) äußern. Die Ursache: Fettlösliche Vitamine E, A, K und D können nicht mehr ausreichend vom Körper aufgenommen werden und rufen entsprechende Vitamin-Mangelerscheinungen hervor. Viele Erkrankte verlieren an Gewicht. Eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (auch: Pankreatitis) entwickelt sich häufig nach jahrelangem Alkoholmissbrauch (etwa 80 Prozent der Fälle). Nur in 20 Prozent finden sich andere, manchmal auch gar keine erkennbaren Ursachen.
Hodenkrebs ist heilbar
03.05.2007 - 09.05.2007: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 2600 junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren an Hodenkrebs. Damit sind Hodentumoren hierzulande die häufigste bösartige Tumorerkrankung junger Männer. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Hodenkrebs ist nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, dass Männer ein größeres Risiko haben am Hodenkrebs zu erkranken, wenn sie als Kind an einem Hodenhochstand litten (selbst wenn dieser operiert wurde) oder ein naher Verwandter (Vater, Bruder) an einem Hodenkrebs erkrankt ist.
Wenn der Meniskus geschädigt ist
26.04.2007 - 02.05.2007: Prof. Dr. Ulrich Harland
Mit etwa 300 000 Verletzungen gehört der Meniskusschaden zu den häufigsten Ursachen für Kniegelenksschmerzen bei Jung und Alt. Eine falsche Bewegung, ein stechender Schmerz - und das Knie schwillt an. Diagnose: Meniskusschaden. Was nun? Ist eine Operation in jedem Fall nötig? Wie geht sie vor sich? Und stimmt die alte Fußballerwahrheit wirklich: \"Knie heilt nie\"? Es trifft den Hobby-Kicker wie den Profi, den Jogger wie den Fliesenleger. Der Meniskusriss schlägt ohne Ansehen der Person zu. Beim einen früher, beim anderen später. Fußballer, Karatekämpfer und Skiläufer erwischt es häufig schon in jungen Jahren, Fliesenleger erst nach einer ganzen Reihe von Berufsjahren.
Grauer Star
19.04.2007 - 26.04.2007: Prof. Dr. Christian Teping
In Deutschland werden jährlich etwa 500.000 Menschen am grauen Star operiert. Damit ist dieser Eingriff der häufigste in der Medizin. Der graue Star (oder medizinisch: Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse, die dazu führt, dass das gesehene Bild immer mehr an Schärfe verliert. Symptome sind langsam zunehmende Sehstörungen und starke Blendungserscheinungen. Außerdem geben die Patienten im fortgeschrittenen Stadium an, wie durch ein Milchglas zu sehen. Die Krankheit betrifft vor allem Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind, kommt aber durchaus auch bei jüngeren Menschen vor.
Bluthochdruck - was sie selbst tun können
12.04.2007 - 18.04.2007: Prof. Dr. Günter Görge
Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 15 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck, wobei fünf Millionen davon nichts wissen. Denn diese tückische Krankheit verläuft im Anfangsstadium fast immer beschwerdefrei. Begünstigende Faktoren für zu hohen Blutdruck sind unter anderem Übergewicht, salzhaltiges Essen, übermäßiger Kaffee- und Alkoholkonsum, Rauchen und Stress. Bei jahrelangem nicht behandeltem Bluthochdruck können schwere Schäden durch die Verkalkung von Blutgefäßen im ganzen Körper entstehen. Schwerwiegende Folgen sind oft Herzinfarkt, Schlaganfall und Sehstörungen. In anderen Fällen kann es zu Nierenschädigungen kommen.
Veränderungen am Eierstock
05.04.2007 - 11.04.2007: PD Dr. Dieter Mink
Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, die insbesondere am Eierstock häufig auftreten. Letztendlich sind die bei jedem Monatszyklus heranreifenden Eibläschen, von denen eines in der Mitte des Zyklus schließlich kurz vor dem Eisprung eine Größe von knapp 2 cm erreicht, auch nichts anderes als Zysten des Eierstocks, die in diesem Fall nur dessen normale Funktion widerspiegeln. Im Zusammenhang mit der Funktion des Eierstocks können durchaus auch größere Zysten auftreten, die sich in den meisten Fällen ohne weitere Behandlung in den nächsten zwei bis drei Zyklen zurückbilden und nur kontrolliert werden müssen. In manchen Fällen kann eine gezielte Hormonbehandlung die Rückbildung der Zysten unterstützen.
Organspende betrifft jeden
29.03.2007 - 04.04.2007: Oberarzt Dr. Raffaele Torazzina
Michael Schumacher macht es, Franz Beckenbauer auch. Die ehemaligen Sport-Profis engagieren sich im Verein \"Sportler für Organspende\" (VSO). Ex-Formel-1-Mann Schumi erklärt etwa: \"In der Gesellschaft bedeutet Teamgeist, anderen zu helfen. Als Organspender kann man das auch über den eigenen Tod hinaus tun.\" Kaiser Franz findet: \"Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken.\" Die Organtransplantation in Deutschland macht Fortschritte, immer ausgeklügelter die Transplantationstechniken, immer besser die Medikamente. Die Akzeptanz der Organspende in der Gesellschaft ist hoch, trotzdem gibt es in Deutschland viel zu wenige Organe.
Vorsicht vor Zeckenbissen
22.03.2007 - 28.03.2007: Prof. Dr. Daniel Grandt
Mit Beginn der warmen Witterung beginnt die Zeckensaison, sie beginnt im März und dauert bis Oktober. Die Zecke gehört zu den Spinnentieren. Sie kann bis zu zwei Jahren hungern, wartend auf ihren Wirt, von dessen Blut sie sich ernährt. Die kleinen Blutsauger sind nicht nur lästig, sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Jede fünfte Zecke trägt in ihrem Mitteldarm Borrelien, eine Bakterienart, die die Lyme-Borreliose, an der in der Bundesrepublik jährlich etwa 50.000 bis 100.000 Menschen erkranken überträgt. Da die Erkrankung häufig mit unspezifischen Symptomen beginnt, wie Hautrötung an der Bissstelle, Gelenkbeschwerden, Kopfschmerzen und unspezifischen Allgemeinsymptomen werden viele Infektionen jahrelang unerkannt verschleppt. Schwierig ist die Diagnose auch deshalb, weil Laboruntersuchungen manchmal fälschlicherweise eine Borreliose vermuten lassen, aber sie nicht sicher eine andere Erkrankung ausschließen können. Wichtig ist deshalb die ärztliche Erfahrung mit der Erkrankung.
Weg mit dem Winterspeck
14.03.2007 - 21.03.2007: Ernährungsberaterin Monika Emich
Wer seinen Winterspeck loswerden will, dem kann geholfen werden. Schlankmacher und Diäten aller Art sind jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss: Um auf Dauer schlank zu bleiben, müssen die Ernährungsgewohnheiten nachhaltig geändert werden. Wer abnehmen will, muss nicht unbedingt eine Diät mache
Wenn Kinder Durchfall haben..
07.03.2007 - 14.03.2007: Prof. Dr. Jens Möller
Fast jedes Kleinkind bekommt irgendwann eine Durchfallerkrankung, Auslöser dafür sind die so genannten Viren und Bakterien, häufig die Rotaviren, aber auch wie bei Erwachsenen Salmonellen und Noroviren. Wo und in welchen Verhältnissen das Kind lebt, kann dann allerdings über sein Schicksal entscheiden. In den Entwicklungsländern sterben jährlich 400.000 bis 500.000 Kleinkinder daran. In Deutschland sind es wegen der guten medizinischen Versorgung vier bis sechs Einzelfälle pro Jahr, obwohl immerhin sieben von 1000 Kindern mit einer Rotavirus-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Besondes gefährdet sind junge Säuglinge
Kampf dem Darmkrebs
01.03.2007 - 08.03.2007: Prof. Dr. Daniel Grandt
Darmkrebs ist eine Volkskrankheit. Während im Jahr 2005 in Deutschland 5.400 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückt sind, wurde im selben Jahr bei mehr als zehn mal so vielen, nämlich 57.000 Menschen, Darmkrebs festgestellt. Fast 30.000 sind daran verstorben. Diese Zahlen könnten anders aussehen, wenn mehr für die Früherkennung getan würde. Daher hat sich ein Bündnis aus vielen Partnern – darunter die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung – zusammen getan, um einmal jährlich, im Monat März, auf die Gefahren von Darmkrebs und auf die guten Möglichkeiten zur Vorsorge hinzuweisen. Hauptziel des so genannten Darmkrebsmonats ist es, die Menschen für die Teilnahme an der Früherkennung zu motivieren und so die Darmkrebssterblichkeit in Deutschland nachhaltig zu senken. Die Botschaft: Zwei von drei erkrankten Menschen könnten überleben, wenn sie zur Vorsorge gingen.
Hammerzehen - was tun?
21.02.2007 - 28.02.2007: Dr. Christian Bourgeois
Besonders Frauen lieben nicht nur hohe, sondern auch spitze Schuhe, und die führen im Lauf der Zeit zu Fehlbildungen an den Füßen. Eine dieser Fehlbildungen aufgrund von schlechtem Schuhwerk sind die so genannten Hammerzehen. Ist das Schuhwerk zu eng, stoßen die Zehen vorne an und verkrümmen sich - der Druck auf den Vorfuß verstärkt sich. Dabei wölbt sich das Mittelglied nach oben, während das Endglied hammerartig nach unten gebogen ist.
Asthma bei Erwachsenen und Kindern
15.02.2007 - 22.02.2007: Prof. Dr. Harald Schäfer
Etwa jedes zehnte Kind und etwa jeder 20. Erwachsene in Deutschland sind an Asthma erkrankt. Damit ist Asthma bronchiale eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Erste Anzeichen sind häufige Bronchialinfekte, ein Piepsen oder Rasseln in den Bronchien, Atemnot und eine schlechte Kondition beim Sport. All das sind Hinweise auf eine obstruktive Bronchitis oder auch auf ein Asthma bronchiale.
Schlaganfall und danach
07.02.2007 - 14.02.2007: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Wenn das Herz bricht...
31.01.2007 - 07.02.2007: Prof. Dr. Günter Görge
Therapien bei Brustkrebs
24.01.2007 - 31.01.2007: Chefarzt PD Dr. Dieter Mink
Mehr Lebensqualität mit künstlichen Gelenken
18.01.2007 - 25.01.2007: Dr. Christian Bourgeois
Der Gelenkersatz ist in Deutschland mittlerweile eine Routine-Operation. So entscheiden sich alleine in Deutschland jedes Jahr rund 120 000 Menschen für ein künstliches Knie- und rund 180 000 für ein künstliches Hüftgelenk. Und die Betroffenen werden immer jünger. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Immer mehr Menschen um die 30 leiden an einer Arthrose, dem schmerzhaften Gelenkverschleiß - begünstigt durch Übergewicht und Bewegungsmangel.
Wenns überall weh tut
10.01.2007 - 17.01.2007: Ärztlicher Leiter Dr. Winfried Häuser
Zwölf verschiedene Ärzte und eine rund elf Jahre dauernde Schmerzkarriere haben Betroffene im Schnitt hinter sich, bis ein Arzt die richtige Diagnose stellt: Fibromyalgie. Die Fibromyalgie ist ein komplexes Schmerzsyndrom, das an verschiedenen Stellen des Körpers auftritt und von dem Frauen neunmal häufiger betroffen sind als Männer Die Schmerzen werden in der Muskulatur und im Bindegewebe empfunden.
Vorgeburtliche Diagnostik wichtig
04.01.2007 - 11.01.2007: Oberarzt Dr. Jochen Frenzel
Im Mittelpunkt der vorgeburtlichen Medizin steht die medizinische Betreuung der Schwangeren und ihrer ungeborenen Kinder. Dazu gehören Ultraschallbilder, Fruchtwassertests und spezielle Chromosomenuntersuchungen. Mit ihrer Hilfe sollen strukturelle, chromosomale oder funktionelle Störungen vor der Geburt festgestellt werden,
Erste Hilfe für Laien
20.12.2006 - 04.01.2007: Oberarzt Dr. Thomas Schlechtriemen
Schulter-Nacken-Schmerzen
13.12.2006 - 20.12.2006: Prof. Dr. Ulrich Harland
Schilddrüse und Jodmangel
06.12.2006 - 13.12.2006: Dr. Heribert Wilhelm
Wundheilung mit modernen Verbänden
29.11.2006 - 06.12.2006: Stationsschwester Ingrid Stoll
Helicobacter - bei Geschwüren oft im Spiel
22.11.2006 - 29.11.2006: Prof. Dr. Daniel Grandt
Wenn die Gebärmutter entfernt wird
15.11.2006 - 22.11.2006: Oberarzt Dr. Jochen Frenzel
Wenn Lungenkrebs operiert wird
08.11.2006 - 15.11.2006: Oberarzt Frank Schütze
Schaufensterkrankheit - wie hilft der Gefäßchirurg?
01.11.2006 - 08.11.2006: Oberarzt Frank Schütze
Schaufensterkrankheit: Beine ohne Blut. Es beginnt mit kalten Füßen und einem tauben Gefühl in den Beinen. Dann treten erstmals krampfähnliche Muskelschmerzen bei längeren Spaziergängen auf. Betroffene bleiben stehen, bis der Schmerz nachlässt. \\"Schaufensterkrankheit\\" oder „Raucherbein“ nennt der Volksmund diese Erkrankung. Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland, meist 50 oder älter, leiden an der Schaufensterkrankheit. Bei Rauchern treten die Probleme im Vergleich zu Nichtrauchern bis zu zehn Jahre früher auf.
Blut rettet Leben
25.10.2006 - 01.11.2006: Dr. Alexander Patek
Blut ist ein ganz besonderer Saft: Er ist lebenswichtig und – bislang - nicht durch künstliche Produkte ersetzbar. Was viele nicht wissen: Das meiste Blut wird für die Behandlung von Krebspatienten gebraucht (etwa 19 Prozent). Danach folgt die Behandlung von Patienten mit Herzerkrankungen sowie Magen- und Darmkrankheiten (je 16 Prozent). Für Verletzte nach Unfällen werden lediglich etwa 12 Prozent des gespendeten Blutes benötigt. Dennoch kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu Engpässen. Der Grund: Es gibt mehr Unfälle und viele Spender fallen aus, weil sie in den Urlaub fahren. Und: In Einzelfällen können für einen Unfallverletzten schon mal bis zu vierzig Blutkonserven nötig sein. Eine Blutkonserve enthält 0,5 Liter.
Knochenbrüche bei Kindern: Was verwächst sich?
19.10.2006 - 26.10.2006: Dr. Erhard Markiefka
Kinder sind sehr aktiv, verletzen sich leicht und brechen sich mitunter auch mal einen Knochen. Die meisten Knochenbrüche können dabei konservativ, das heißt ohne Operation, geheilt werden. Wenn es um Brüche geht, haben sie gegenüber Erwachsenen nämlich einen Vorteil: Bei ihnen wachsen die Frakturen aufgrund des noch sehr aktiven Knochenstoffwechsels und der besseren Durchblutung rascher und meist ohne Komplikationen zusammen. Außerdem kann bei Kleinkindern der Knochen brechen ohne dass die Knochenhaut zerstört wird. Man nennt diese Verletzung Grünholzfraktur. Denn grünes Holz ist saftig und biegsam und bricht beim Zusammendrücken nicht ganz auseinander. Für die Verletzung ist das von Vorteil, weil die Knochenhaut den Bruch fest umschließt und der Knochen an der Bruchstelle besser zusammenheilen kann.
Pathologie als Lotse der Therapie
11.10.2006 - 18.10.2006: Prof. Dr. Jutta Lüttges
Der Pathologe ist als Arzt im Hintergrund tätig und betreut alle klinischen Fachrichtungen. Unter dem Mikroskop analysieren die Pathologen alle Veränderungen von menschlichen Geweben. Dabei können die Gewebeproben sehr klein, wie die Biopsie, oder sehr gross, wie die Organresektate, sein. Durch eine Gewebeentnahme wird zum Beispiel schon vor einer Operation geklärt, ob ein Tumorleiden vorliegt. Falls ein Tumor gefunden und ein Organ entnommen wird, wird der Pathologe die Ausdehnung genau feststellen. So ist die Pathologie in verschiedene Abschnitte einer Behandlung eingebunden.
Wenn Sodbrennen chirurgisch behandelt werden muss
04.10.2006 - 11.10.2006: Oberarzt Frank Schütze
Wer hat nicht schon einmal nach fettreichem Essen oder Alkohol Sodbrennen gehabt. Saures Aufstoßen und brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, diese Phänomene entstehen beim Rückfluss (Reflux) von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung leidet sehr häufig unter Sodbrennen, man spricht dann von der Refluxkrankheit.
Kernspintographie - wann nutzt sie in der Diagnostik?
28.09.2006 - 05.10.2006: Dr. Eberhard Bauer
Wenn Ultraschall, Röntgen oder Computer-Tomographie keine oder nur unzureichende Aussagen erlauben, dann kommt die Kernspintomographie zum Zug. Bildlich gesehen wird mittels starken Magnetfeldern und Radiowellen ein Abschnitt des Körpers in dünne Scheibchen geschnitten, die der Radiologe dann auf krankhafte Veränderungen analysiert. Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, liefert sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe, wie Weichteile, Knorpel, Muskeln, Organe, wie das Gehirn, die Leber oder die Bauchspeicheldrüse. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden.
Harnsteine - harte Brocken in der Urologie
21.09.2006 - 28.09.2006: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Starke Schmerzen, Erbrechen, Blut im Urin - die Symptome einer Harnleiterkolik sind dramatisch. Ursache ist meist ein kleiner Stein, der sich in den Harnwegen gebildet hat und nun den Harnleiter verstopft. Vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe des Lebens an Harnsteinen. Jährlich werden bis zu 400.000 Erkrankungsfälle in Deutschland registriert und gehören damit zu den häufigsten urologischen Erkrankungen. Männer sind häufiger betroffen, die Neigung dazu kann vererbt werden. Begünstigt wird das Entstehen durch Störungen des Harnabflusses, Entzündungen von Niere und Harnwegen und bestimmte Stoffwechselstörungen (wie eine Überfunktion der Nebenschilddrüse oder Gicht).
Naturheilmittel - wann sind sie gefährlich?
14.09.2006 - 21.09.2006: Prof. Dr. Grandt
Naturheilmittel liegen im Trend. Gern nutzen wir die sanften Helfer. Bei leichten Erkrankungen verordnen wir uns einen Tee, ein bestimmtes Kraut, Salben oder Säfte. Und das ist im Prinzip durchaus gut so. Doch auch hier gilt die alte Regel der Mediziner: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Besonders bei den vermeintlich harmlosen Präparaten aus der Naturapotheke werden die Nebenwirkungen oftmals unterschätzt – oder sie sind unbekannt. So hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 2002 die Zulassung für Kava-Kava (gegen Angstzustände) und kavainhaltige Heilmittel widerrufen, nachdem mehrere Fälle von Leberversagen und sogar Todesfälle in der Folge der Einnahme bekannt wurde.
Schlüsselbeinoperationen an Gelenken?
07.09.2006 - 13.09.2006: Prof. Dr. Ulrich Harland
Schlüssellochoperationen werden inzwischen in allen chirurgischen Fachrichtungen eingesetzt. Sie unterscheiden sich zur herkömmlichen „offenen“ Operation dadurch, dass sie viel schonender sind. Bei der Schlüssellochoperation wird über einen kleinen Schnitt eine Kamera eingeführt. Auf die Art kann man auf einem Bildschirm mehrfach vergrößert den Innenraum untersuchen. Durch einen zweiten kleinen Schnitt wird das ebenfalls filigrane Operationswerkzeug eingeführt, mit dem man unter Beobachtung auf dem Bildschirm operieren kann. Die entstehende Operationswunde ist sehr viel kleiner als bei der herkömmlichen Operation und heilt entsprechend schneller ab. Auch kosmetisch gesehen bringt das Opieren durch Schlüsselloch große Vorteile.
Migräne oder Spannungskopfschmerz?
31.08.2006 - 06.09.2006: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Wenn der Kieferknochen aufgebaut wird
24.08.2006 - 30.08.2006: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach
Ess-Störungen - was tun?
16.08.2006 - 23.08.2006: Dr. Winfried Häuser
Chips, Eis und Würstchen: Was die Vorratsschränke hergeben, stopfen Ess-Brech-Süchtige wahllos und gierig in sich hinein, um sich kurze Zeit später wieder zu erbrechen. Laut Zahlen des Bundesverbandes für Ess-Störungen in Kassel leiden zwischen zwei und vier Prozent aller Frauen zwischen 15 und 35 Jahren an Bulimie, der Ess-Brech-Sucht.
Gebärmutterhalskrebs früh erkannt ist heilbar
09.08.2006 - 16.08.2006: Oberärztin Dr. Annette Kölsch
Gebärmutterhalskrebs ist nach dem Gebärmutterkörperkrebs bei Frauen die zweithäufigste bösartige Erkrankung im Genitalbereich. In Deutschland erkranken ungefähr 20 von 100.000 Frauen pro Jahr an dieser Krankheit. Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses können bereits bei jungen Frauen auftreten, Gebärmutterhalskrebs selbst kommt am häufigsten bei Frauen zwischen dem 40. und 55.Lebensjahr vor...
Diabetes schädigt die Netzhaut
02.08.2006 - 09.08.2006: Prof. Dr. Christian Teping
Allein in Deutschland erblinden jährlich mehrere Tausend Menschen durch Diabetes. Die eigentlichen Spätschäden entstehen am Augenhintergrund (Aderhaut und Netzhaut, lateinisch Retina) und heißen daher Retinopathie. Bei der diabetischen Retinopathie sind die kleinsten Blutgefäße der Netzhaut des Auges verändert. Ärzte sprechen von einer sogenannten Mikroangiopathie. Die Veränderungen der Gefäße sind spezifisch für den Diabetes mellitus.
Knochenbrüche im Alter
19.07.2006 - 02.08.2006: Prof. Dr. Ulrich Harland
Allein in Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen an brüchigen Knochen und damit an Knochenschwund, wie Osteoporose im Volksmund genannt wird. Das Tückische ist: Osteoporose ist eine schleichende Krankheit. Im Frühstadium ist eine Diagnose nur eingeschränkt möglich. Erst spät macht sie sich mit oft unerträglichen Schmerzen bemerkbar, schränkt die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen stark ein und lässt die Knochen brechen. Ein besonders gefürchteter Bruch ist der des Oberschenkelhalses, der bei vielen Menschen zu schweren körperlichen Behinderungen und zum Verlust der Selbstständigkeit führen kan
Krampfanfälle bei Kindern
12.07.2006 - 19.07.2006: Prof. Dr. Jens Möller
Etwa jeder 20. Mensch erleidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal einen Krampfanfall. Meist sind diese Anfälle harmlos, manchmal verbirgt sich aber auch eine ernst zu nehmende Erkrankung dahinter, wie die Epilepsie oder das Anfallsleiden. Krampf- und epileptische Anfälle sind Folge einer Hirnfunktionsstörung, die verschiedene Ursachen haben kann.
Blinddarm - eine Routineoperation?
05.07.2006 - 12.07.2006: Dr. Petra Ullmann
Die Blinddarmentzündung verhält sich wie ein Chamäleon: Nicht jeder Bauchschmerz ist gleich eine Blinddarmentzündung, doch (fast) jeder Bauchschmerz kann auch eine Blinddarmentzündung sein! Anhaltende Bauchschmerzen gehören in die tastende Hand des erfahrenen Chirurgen, vor allem wenn - wie bei manchen älteren Menschen - die Beschwerden schwach ausgeprägt sind.
Wenn ein Stent nötig wird
28.06.2006 - 05.07.2006: Prof. Dr. Görge
Zur Weitung verengter Gefäße im Bereich der Herzkranzgefäße werden in Deutschland jährlich über 150 000 Ballonaufdehnungen durchgeführt. In der Regel wird dabei auch ein sogenannter Stent, ein dünnes Metallgeflecht zum Offenhalten des Gefäßes, eingesetzt. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen weltweit an erster Stelle der Todesursachen - allen voran die Verengung der Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose.
Mehr Lebensqualität mit künstlichen Gelenken
21.06.2006 - 28.06.2006: Prof. Dr. Ulrich Harland
Längst gehört das Einsetzen von künstlichen Gelenken zu den Routineeingriffen in der Orthopädie. So werden in Europa jährlich rund 550 000 Hüft- und 230 000 Knie-Totalendoprothesen implantiert. Das erste künstliche Kniegelenk wurde 1891 aus Elfenbein hergestellt und implantiert. 1938 wurde erstmals ein künstliches Hüftgelenk aus rostfreiem Stahl eingesetzt. Heute bestehen die künstlichen Gelenke aus körperverträglichen Titan- und Cobalt-Chrom-Legierungen.
Inkontinenz im Alter - muss das wirklich sein?
14.06.2006 - 21.06.2006: Dr. Jochen Frenzel
Die Last mit der Blase ist ein heimliches Problem vieler Frauen und damit ein Tabu-Thema. Statt offen darüber zu reden, verdrängen die Betroffenen die Erkrankung und legen sich eigene Bewältigungs- Strategien zu: Während die Lehrerin in jeder Unterrichtspause die Toilette aufsucht, um einem Malheur vorzubeugen, trinkt die Verkäuferin tagsüber nur kleinste Mengen, um nicht gerade dann zu „müssen“, wenn sie eine Kundin berät. Dieses Verhalten verstärkt jedoch das Problem, statt es zu lösen: Harninkontinenz kann Frauen und Männer treffen, doch Frauen leiden zwei- bis dreimal so oft darunter.
Impfungen - welche sind nötig
07.06.2006 - 14.06.2006: Prof. Dr. Jens Möller
In Nordrhein-Westfalen ist eine Masernepidemie ausgebrochen. Nach Angaben des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte wurden in den vergangenen drei Monaten mehr als 1100 Erkrankungsfälle registriert. Zwei Kinder und eine junge Frau sind an Gehirnentzündungen erkrankt, die durch Masernviren hervorgerufen wurden. Auf Grund der Vielzahl von Masern-Fällen in Nordrhein-Westfalen weist Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf die Wichtigkeit von Impfungen hin: „Die Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Vorsorge. Ein modernes Gesundheitswesen darf sich nicht nur auf eine Akutbehandlung von Krankheiten beschränken.“
Organspende schenkt Leben
31.05.2006 - 07.06.2006: Dr. Raffaele Torrazzina
12 000 Menschen warten auf ein neues Organ, über 9.000 davon auf eine Spenderniere. 2004 konnten aber nur 3.627 Organe übertragen werden. Denn von den Deutschen haben gerade mal zwölf Prozent einen Organspendeausweis.
Leben nach dem Schlaganfall
23.05.2006 - 30.05.2006: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Nach dem Schlaganfall ist vor dem Schlaganfall: Nahezu jeder vierte Patient, der einen Schlaganfall überlebt, erleidet in den ersten drei Jahren danach einen zweiten. Dank des medizinischen Fortschritts nämlich leben heute viele Schlaganfallpatienten ohne größere Beschwerden. Und das heißt: \"Wer sich gut fühlt vergisst of die notwendigen Medikamente, achtet weniger auf Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.\" Dies führe oft zu erneuten Schlaganfällen.
35 - und dann eine Risikoschwangere?
17.05.2006 - 24.05.2006: Dr. Jochen Frenzel
Immer mehr Frauen bekommen heute spät Kinder. Noch Mitte der 80er Jahre waren nur 3,5 Prozent der Mütter älter als 35 Jahre bei der Geburt ihres ersten Kindes, heute liegt die Quote schon bei 12 Prozent. Viele Frauen möchten erst im Beruf etwas erreicht haben, bevor sie an die Familie denken. Prominente Beispiele sind Madonna, die mit 42 ihr zweites Kind bekam und Cherie Blair, die Frau des britischen Premierministers, die bei ihrem vierten Kind 45 war. Die besorgten Kommentare zur späten Mutterschaft werden immer seltener. Tatsache ist, dass wir biologisch noch nie so jung waren, wie in der heutigen Zeit. Außerdem leben späte Mütter in der Regel gesünder und nehmen es mit den Vorsorgeuntersuchungen oft genauer als jüngere. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es berechtigte Gründe gibt, bei Schwangeren über 35 Jahren genau aufzupassen.
Weg vom Glimmstängel
10.05.2006 - 17.05.2006: Dr. Winfried Häuser
Bei einer deutschlandweiten Umfrage eines Pharmaunternehmens zum Thema Rauchen gaben 80 Prozent aller befragten Raucher und Raucherinnen an, dass das Rauchen einen schlechten Einfluss auf ihr Leben hat. Dabei lagen die gesundheitlichen Folgen ganz vorne. Als ebenfalls einschneidend wurde auch die mangelnde sportliche Fitness gesehen (53 Prozent). Die Auswirkungen auf den Geldbeutel lagen an dritter Stelle. Die Liste der Schädigungen, die Rauchen verursacht, ist lang: Über 90 Prozent der Männer und rund 60 Prozent der Frauen mit Lungenkrebs haben längere Zeit geraucht. Rauchen gilt auch als Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rauchen schwächt die Kondition und bewirkt eine vorzeitige Alterung von Lunge, Haut und anderen Organen. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, dem Glimmstängel zu widerstehen: Da Rauchen die Gefäßwände schädigt, treten bei Zigarettenkonsumenten deutlich häufiger als bei Nichtrauchern Erektionsstörungen auf. Es gibt also genügend Gründe, lieber heute als morgen mit dem Rauchen aufzuhören.
Narkose - oft reicht eine örtliche Betäubung
03.05.2006 - 10.05.2006: PD Dr. Heiner Krieter
Mund-Kiefer-Gaumen-Spalte
25.04.2006 - 03.05.2006: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach
Leben nach dem Herzinfarkt
18.04.2006 - 25.04.2006: Prof. Dr. Günter Görge
Nach einem Herzinfarkt besteht ein um das 10fach erhöhte Risiko einen zweiten Infarkt zu erleiden oder einem plötzlichen Herztod zu erliegen. Zwar kann die richtige Auswahl von Cholesterinsenkern und -blockern sowie \"Aspirin\" helfen, eine ausgewogene Balance von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker herzustellen und das Risiko für einen weiteren Infarkt deutlich zu senken, aber das allein genügt nicht: Neben Medikamenten kann nur ein geänderter Lebensstil die fortschreitenden Verengungen der Herzkranz-Gefäße stoppen oder sogar rückgängig machen. Und das heißt: Hände weg vom Glimmstängel, mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung.
Wann kommt die Mobile Pflege?
11.04.2006 - 18.04.2006: Dorothee Scheuren
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen – nicht nur im Alter. Rund zwei Millionen Menschen sind in Deutschland ständig auf Hilfe angewiesen. Für die Pflegebedürftigen und die Angehörigen bedeutet das meist eine immense psychische, physische und finanzielle Belastung.
Der diabetische Fuß
05.04.2006 - 12.04.2006: PD Dr. Daniel Grandt
Mehr als 5,7 Millionen Deutsche leiden an der Volkskrankheit Diabetes. Der „diabetische Fuß“ ist eine Folgeerkrankung dieser Stoffwechselkrankheit - mit einer Beeinträchtigung der Durchblutung und der Nervenleitung. Im Verlauf der Erkrankung tritt bei jedem vierten Diabetiker in unterschiedlicher Ausprägung eine Nervenstörung auf - meist an den Füßen beginnend.
Wenn Kinder hyperaktiv sind
29.03.2006 - 05.04.2006: Prof. Dr. Jens Möller
Überaktiv, unaufmerksam und impulsiv – so verhält sich der Erstklässler. Dauernd schiebt er etwas auf dem Tisch herum; immer fällt ihm etwas Neues ein, er widerspricht und will immer das letzte Wort haben. Auch in der Schule stört er den Unterricht mit seinen Hampeleien.
Wenn die Pollen wieder fliegen
22.03.2006 - 29.03.2006: PD Dr. Harald Schäfer
Das Asthma bronchiale gehört mit einer Häufigkeit von etwa zehn Prozent in der Bevölkerung zu den Volkskrankheiten. Ursache ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut in den Luftwegen, gepaart mit einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen aus der Umwelt, wie Pollen von Gräsern oder Bäumen, Hausstaubmilben oder auch Tierhaaren. Etwa 80 Prozent der Asthmatiker leiden gleichzeitig auch an einer Entzündungsreaktion der Schleimhäute an den oberen Atemwegen (allergischen Rhinitis). Oftmals beginnt die Erkrankung mit einer allergischen Rhinitis im Schulkindalter. Das Asthma folgt in späteren Jahren.
Wenn künstliche Ernährung nötig ist
15.03.2006 - 22.03.2006: Ernährungsberaterin Monika Emich
Die Umstellung auf künstliche Ernährung ist nie ganz unproblematisch. Die Infusions- oder Sondenernährung muss vom Organismus vertragen werden, sie muss „einschleichend“ aufgebaut werden und die Kalorienzufuhr muss auf den Bedarf des Patienten individuell abgestimmt sein.
Neue Therapien bei Multiple Sklerose
08.03.2006 - 15.03.2006: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Die Multiple Sklerose (MS) oder auch Encephalomyelitis disseminata (ED) ist die häufigste neurologische Erkrankung, die bei jungen Erwachsenen zu bleibenden Behinderungen führt. Bei der MS kommt es an unterschiedlichen Stellen des zentralen Nervensystems (im Gehirn, an den Sehnerven oder im Rückenmark) zu Entzündungen. Diese Entzündungen, die in Schüben auftreten, hinterlassen häufig kleine Narben, auch Plaques genannt. Durch die Plaques kann die Nervenfunktion (das Weiterleiten elektrischer Impulse) verschieden stark gestört werden.
Darmkrebs - so lässt sich vorbeugen
01.03.2006 - 08.03.2006: PD Dr. Daniel Grandt
Eigenblutspende
22.02.2006 - 01.03.2006: Ärztlicher Leiter Dr. Alexander Patek
Laser und Wärme gegen Prostatavergrößerung
15.02.2006 - 22.02.2006: Chefarzt Prof. Dr. Stephan Flüchter
Lungengefäße verstopft
08.02.2006 - 15.02.2006: PD Dr. Harald Schäfer
Vogelgrippe - Ist die Hysterie berechtigt?
01.02.2006 - 08.02.2006: Privat-Dozent Dr. Daniel Grandt
Ein Krankheitserreger, das Influenza Virus mit dem kryptischen Namen H5N1 beherrscht die Schlagzeilen. Unter Verweis auf die \"Spanische Grippe\", die 1918/19 mehr als zwanzig Millionen Menschen das Leben kostete wird das Bedrohungspotential dieses Virus diskutiert. Was sind irrationale Ängste und wie groß ist das tatsächliche Risiko? Das H5N1 Virus ist der Erreger der Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt. Diese Erkrankung ist seit über hundert Jahren bekannt, aber der im Dezember 2003 in Asien aufgetretene Typ des Virus ist besonders aggressiv und tödlich - für Geflügel. Während sich die Erkrankung unter Vögeln rasant ausbreitet, sind bisher nur wenige Menschen erkrankt
Hilfe - mein Kind schielt!
25.01.2006 - 01.02.2006: Orthoptistin Ulrike Lehr
„Hilfe, mein Kind schielt.“ Das stellen die Eltern von etwa fünf bis sechs Prozent aller Kinder in Deutschland fest. Dabei geht es keineswegs nur um ein kosmetisches Problem. Denn: Ein unbehandeltes Schielen führt in fast allen Fällen zu einer hoch-gradigen Sehminderung des schielenden Auges. Häufig entsteht ein Schielen bereits im ersten Lebensjahr, in fast allen Fällen ist es bis zum 4. Lebensjahr entstanden. Oft bleibt ein kleiner Schielwinkel zunächst unent-deckt und das Schielen tritt als größerer Winkel nur in bestimmten Situationen auf, wie bei Müdigkeit. Je früher das Schielen erkannt und behandelt wird, desto eher kann eine Schwachsichtigkeit des schielenden Auges verhindert werden
Skoliose - welche Therapien gibt es?
18.01.2006 - 25.01.2006: Prof. Dr. Ulrich Harland
Wenn Eltern ihre Kinder mahnen: „Halte dich doch gerade!“ Dann ist das gut ge-meint, aber oft wirkungslos. Wenn die Wirbelsäule seitlich verkrümmt ist und die Wirbelkörper verdreht sind, handelt es sch um eine krankhafte Veränderung. Medi-ziner sprechen dann von einer Skoliose. In Deutschland leiden etwa 400.000 Men-schen an dieser Krankheit. Sie ist eines der am längsten bekannten orthopädischen Leiden. Die Ursachen für die Ausbildung einer Skoliose sind vielfältig und reichen von angeborenen Fehlbildungen bis hin zu muskulären oder nervalen Schädigungen nach Unfällen oder bestimmten Erkrankungen. Bei etwa 85 Prozent der Skoliosen bleibt die auslösende Ursache jedoch unbekannt. Da sie zunächst meist keine Be-schwerden verursacht, wird die Skoliose häufig zufällig vor allem von den Eltern der betroffenen Kinder entdeckt. Die Skoliose schreitet in einigen Fällen nach Abschluss des Wachstums weiter langsam fort und kann so nach einigen Jahrzehnten oft noch beträchtliche Ausmaße annehmen.
Schaufensterkrankheit
11.01.2006 - 18.01.2006: Oberarzt Frank Schütze
Es beginnt mit kalten Füßen und einem tauben Gefühl in den Beinen. Dann treten erstmals krampfähnliche Muskelschmerzen bei längeren Spaziergängen auf. Betroffene bleiben stehen, bis der Schmerz nachlässt. \"Schaufensterkrankheit\" nennt der Volksmund diese Erkrankung, die beinahe jeden Fünften in den westlichen Industriestaaten trifft. In Fachkreisen wird von peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) gesprochen. Es handelt sich dabei um eine chronische, schleichend verlaufende Verkalkung der Adern. Plaques, so heißen die Ablagerungen, setzen sich an den Gefäßwänden ab. Die Wände verhärten zunehmend, und die Adern werden enger. Das umliegende Gewebe wird immer schlechter mit lebensnotwendigem Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Folge sind starke Schmerzen in den Beinen
Eierstock-Krebs
04.01.2006 - 11.01.2006: Dr. Annette Kölsch
Früherkennung erhöht Heilungschancen. In Deutschland erkranken im Jahr etwa 8000 Frauen an einem bösartigen Tumor der Eierstöcke. Größtes Problem bei der Behandlung des Eierstockkrebses ist die Früherkennung. Denn erste Beschwerden treten oft sehr spät auf.
Was tun bei Schlaflosigkeit?
28.12.2005 - 04.01.2006: PD Dr. Harald Schäfer
Stress oft Ursache für Schlafstörungen Schlafstörungen und schlechter Schlaf sind weit verbreitet - rund 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter ständigen Schlafstörungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin gibt an, dass ungefähr die Hälfte der Menschen, die sich an spezielle schlafmedizinische Zentren wenden, an Schlafstörungen leiden, die \"psychologischer oder psychiatrischer Natur\" sind.
Wenn ein Kind zu früh kommt
21.12.2005 - 28.12.2005: Prof. Dr. Jens Möller
Gute Chancen für Frühgeborene In Deutschland kommen jährlich etwa 72 000 Babys - das sind sechs Prozent der jährlich 800 000 Neugeborenen - zu früh zur Welt, nämlich vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche. Diese Babys sind meist leichter als 2500 Gramm. 90 Prozent der extrem unreifen Frühgeborenen können mit Hilfe der modernen Geburtshilfe und Neugeborenen-Intensivmedizin überleben. Die neonatologische Forschung ist mit aller Kraft bemüht, das Risiko bleibender Schäden bei Frühgeborenen - insbesondere Hirnschäden - zu vermindern.
Gutartige Prostatavergrößerung
14.12.2005 - 21.12.2005: Prof. Dr. Stephan Flüchter
Ab dem 45. Lebensjahr etwa beginnt die Prostata – auch Vorsteherdrüse genannt – durch Veränderungen im Hormonhaushalt langsam zu wachsen. Hat sie bei jungen Männern etwa die Größe einer Kastanie, so kann sie bei älteren später schon mal die Größe eines Pfirsichs annehmen. Ihr Wachstum verengt die mitten durch sie hindurchführende Harnröhre. Die Folge: der Harnstrahl wird schwächer, die Blase muss immer häufiger entleert werden und ist später nur noch unter Pressen möglich. Insbesondere nachts kann der dauernde Drang zum Wasserlassen zu einer ernsthaften Einschränkung der Lebensqualität führen. Wenn sich die Blase trotz vermehrtem Kraftaufwand nicht mehr vollständig entleert, kommt es zu Restharnbildungen, Infektionen (möglicherweise mit Blasensteinbildung) und zu Blutungen. Es droht der komplette Harnverhalt - nichts geht mehr.
Osteoporose nur eine Frauenkrankheit?
07.12.2005 - 14.12.2005: Prof. Dr. Ulrich Harland
Osteoporose ist eine schleichende Krankheit, im Frühstadium ist eine Diagnose nur eingeschränkt möglich. Erst spät macht sie sich mit oft unerträglichen Schmerzen bemerkbar, schränkt die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen stark ein und lässt die Knochen brechen. Alle 30 Sekunden erleidet in Europa ein Osteoporose-Patient einen Knochenbruch. Knochenschwund, wie Osteoporose im Volksmund genannt wird, ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten. Experten schätzen, dass allein in Deutschland rund acht Millionen Menschen an brüchigen Knochen leiden. Ein besonders gefürchteter Bruch ist der des Oberschenkelhalses, der bei vielen Menschen zu schweren körperlichen Behinderungen und zum Verlust der Selbstständigkeit führen kann. Neben der steigenden Lebenserwartung gehören Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, Bewegungsarmut sowie eine kalziumarme Ernährung zu den Hauptrisikofaktoren für Knochenschwund. Um das 30. Lebensjahr verfügt der Mensch über die größte Knochenmasse. In der Folgezeit nimmt sie in der Regel kontinuierlich ab.
Damit der Festtagsspeck ausbleibt
30.11.2005 - 06.11.2005: Ernährungsberaterin Monika Emich
Festtagsplätzchen, Weihnachtsbraten – wer wollte da widerstehen? Gerade in dieser Zeit sind die Verlockungen groß. Aber nicht, was zwischen Weihnachten und Neujahr zuviel gegessen wird, macht den Hüftspeck, sondern ungesundes Essverhalten das ganze Jahr über. Merke: Der Weg vom Übergewicht zum dauerhaften Normalgewicht ist nie leicht und schon gar nicht kurz. Schnelle Diäten haben meist nur eine kurze Erfolgsstory und sind gesundheitsschädlich.
Der chronische Schmerz - was hilft?
23.11.2005 - 30.11.2005: Dr. Peter Rohr
Mindestens acht Millionen Bundesbürger leiden nach Angaben der Deutschen Schmerzliga an schweren Dauerschmerzen, wie Rücken-, Kopf- oder Gesichtsschmerzen, Nerven- oder Gelenkschmerzen. Bei Menschen mit solchen chronischen Schmerzerkrankungen haben sich die Schmerzen verselbständigt und haben sich selbst zur Krankheit entwickelt. Chronische Schmerzen haben ihre, den Körper vor Schäden schützende Signal- und Warnfunktion weitgehend verloren. Andauernde Schmerzsignale hinterlassen im Nervensystem nämlich eine Gedächtnisspur. Unter Umständen kann der ursprüngliche Schmerzauslöser sogar verschwinden – der Schmerz aber bleibt. Mindestens 800.000 Menschen leiden in Deutschland an so genannten \"problematischen\" Schmerzzuständen.
Der grüne Star
17.11.2005 - 24.11.2005: Prof. Dr. Christian Teping
Wenn sich das Blickfeld langsam und schmerzlos verengt - dann droht Erblindung. Die Betroffenen leiden am Grünen Star, auch Glaukom genannt. Ursache für diese schleichende Augenerkrankung, an der in Deutschland bereits mehr als eine Million Menschen leiden, ist ein zu hoher Druck im Auge, der allmählich den sehr empfindlichen Sehnerven quetscht und unwiderruflich zerstört. Nur eine frühzeitige Therapie kann das Augenlicht erhalten.
Gesichtsschmerzen und der Trigeminusnerv
10.11.2005 - 16.11.2005: Prof. Dr. Friedrich Weber
Blitzartig einschießende, äußerst quälende, einseitige Schmerzattacken im Bereich von Wange und Unterkiefer können auf eine mögliche Trigeminus-Neuralgie hinweisen. Die Schmerzen lassen sich oft auch durch Berührung, Kauen und Sprechen provozieren. Der Trigeminusnerv (Drillingsnerv) versorgt mit drei Ästen das Gesicht und ist der stärkste aller Hirnnerven. Er enthält motorische und sensible Fasern und teilt sich in drei Hauptäste, von denen der erste die Bereiche Stirn und Nasenrücken, der zweite Nasenflügel und Oberkiefer und der dritte den Unterkiefer versorgt. Meist treten die Schmerzen im Versorgungsgebiet des zweiten und dritten Astes, also im Bereich des Ober- und Unterkiefers und im Mund-Bereich auf.
Kampf dem Herzinfarkt
03.11.2005 - 09.11.2005: Prof. Dr. Günter Görge
Etwa 280.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herzinfarkt, nur knapp zwei Drittel davon überleben die ersten vier Wochen danach. Dabei entstehen Herzinfarkte selten aus dem Nichts. Meist hatten die Betroffenen schon Tage vorher typische Beschwerden, wie ein Druck- und Engegefühl in der Brust, das meist bei körperlicher Belastung wie Treppensteigen auftrat und Sekunden bis Minuten andauerte. Ärzte bezeichnen diese Beschwerden als \"Angina pectoris“.
Chirurgie des Dickdarmkrebses
27.10.2005 - 02.11.2005: Oberarzt Frank Schütze
Langsam, meist über acht bis zwölf Jahre, wächst der Polyp im Dickdarm, bis er zum bösartigen Tumor, zum Dickdarmkrebs, dem „Kolonkarzinom“ wird. Schmerzen oder Beschwerden verursacht er nicht, und das macht ihn gefährlich. Deutschland hat die höchste Darmkrebshäufigkeit in Europa, jährlich mehr als 40 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner. Der Dickdarmkrebs gehört bei Männern und Frauen in Deutschland zu den zweithäufigsten Todesursachen. So sterben jährlich über 30.000 Menschen an den Folgen dieser Erkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten ist beim Darmkrebs eine frühzeitige Diagnose und damit auch Heilung möglich.
Darmkrebs - Vorsorge tut Not
20.10.2005 - 26.10.2005: Chefarzt PD Dr. Daniel Grandt
Haben Sie schon einmal drei Richtige im Lotto gehabt? Wenn Sie vier Felder auf einem Lottoschein ankreuzen, ist Ihre Chance auf „drei Richtige“ 1:15. Nicht schlecht, oder? Die Chance auf sechs Richtige ist übrigens (bei vier Feldern) ca. 1:2,5 Millionen. Auf diese Chance bauen alle, die Lotto spielen. Die Chance Darmkrebs zu bekommen liegt ebenfalls bei 1:15. Das bedeutet, jeder 15. Mensch wird in seinem Leben an Darmkrebs erkranken. Während beim Lotto ein „Systemtipp“ kaum hilft, ist die Darmspiegelung hoch wirksam: so wirksam, dass alle Krankenkassen sie bei Menschen ohne Beschwerden ab 55 Jahren empfehlen und bezahlen. Der Grund ist, dass sich Darmkrebs meist langsam, über Jahre entwickelt. Früh erkannt, kann man direkt bei der Darmspiegelung die Wucherung, die von Ärzten als „Polyp“ bezeichnet wird, vollständig entfernen.
Grippeschutzimpfung
12.10.2005 - 19.10.2005: Dr. Rolf Rolles
Die Virusgrippe ist eine schwere Erkrankung mit schlagartig einsetzendem Fieber, Gliederschmerzen, starker Abgeschlagenheit und allgemeinen Erkältungssymptomen. Nicht selten - und gefährlich - ist eine nachfolgende Lungenentzündung. Der einzig wirksame Schutz ist die Grippeimpfung. Und das sollte nach Meinung von Experten spätestens im Oktober geschehen, da ein vollständiger Impfschutz erst etwa zwei Wochen nach der Injektion entsteht. Grundsätzlich gilt: Risikogruppen sollten sich jährlich impfen lassen. Dazu zählen Menschen, die einer hohen Infektionsgefahr ausgesetzt sind - zum Beispiel Krankenhauspersonal, Verkäuferinnen, Menschen mit viel Kontakt zu anderen möglicherweise Infizierten, aber auch diejenigen, die durch eine Grippeerkrankung besonders gefährdet werden, wie Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Lungenkrankheiten, mit einem geschwächten Immunsystem, Tumorerkrankungen, HIV-Infektion, Diabetiker sowie ältere Menschen über 60 Jahre.
Wenn die Brust wieder aufgebaut wird
06.10.2005 - 12.10.2005: Dr. Annette Kölsch
Schlüssellochoperationen in der Urologie
28.09.2005 - 05.10.2005: Dr. Ralf Weiser
Das Prostatakarzinom ist in Mitteleuropa heute die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Durch Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere durch die Bestimmung des Tumormarkers PSA (Prostata spezifisches Antigen) im Blut, ist es möglich, dieses Karzinom im Frühstadium zu entdecken. In diesem Stadium hat der Krebs in der Regel noch keine Absiedlungen gesetzt und ist durch die Strahlentherapie, besser noch durch die radikale operative Entfernung des Karzinoms heilbar. Gerade wenn die Lebenserwartung des Patienten größer als zehn Jahre ist, sollte der Krebs radikal entfernt werden.
Demenz und Schlaganfall
21.09.2005 - 28.09.2005: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Vergesslichkeit, Zerstreutheit, Orientierungslosigkeit - ein Abbau geistiger Fähigkeiten beim Denken, Orientieren und Erinnern sind Hinweise auf eine mögliche Demenz. Es gibt unterschiedliche Demenzen, aber: Ein Fünftel bis 50% aller Demenzerkrankungen sind vaskulär oder vaskulär mit verursacht, d.h. durch Durchblutungsstörungen im Gehirn.
Mangelernährung im Alter
14.09.2005 - 21.09.2005: Ernährungsberaterin Monika Emich
Mangel- und Fehlernährung sind gerade bei älteren Menschen stark verbreitete Phänomene. Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckbeschwerden, aber auch fehlende Möglichkeiten, genussvoll einzukaufen und Essen zuzubereiten sind mögliche Ursachen, die sich teilweise auch gegenseitig bedingen. Das Problem: Was oft mit körperlicher und geistiger Kraft- und Energielosigkeit beginnt, kann sich bei einem Nährstoffmangel über längere Zeit im schlimmsten Fall zu „echten“ Leiden wie übermäßiger Gewichtsabnahme, Schädigung der Knochensubstanz, Blutarmut und vieles mehr auswachsen. Ärzte beobachten vor allem Defizite in der Versorgung mit Vitaminen (C, B, A, Folsäure), Mineralstoffen (vor allem Calcium) und Spurenelementen (Eisen, Jod).
Stillen liegt im Trend
07.09.2005 - 14.09.2005: Stillberaterin Ina Klostermann
Stillen liegt im Trend – dank der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung bekommen immer mehr Säuglinge Muttermilch – zumindest in den ersten Tagen nach der Geburt. So werden in Deutschland über 90 Prozent der in Krankenhäusern entbundenen Säuglinge an die Mutterbrust gelegt. Im Alter von sechs Monaten kommen aber nur noch 48 Prozent der Babys in den Genuss des Supercocktails. Und das, obwohl die Muttermilch mit fortschreitender Stillzeit ihre Zusammensetzung verändert, um sich den Bedürfnissen des Babys anzupassen.
Wenn die Schilddrüse krank ist
30.08.2005 - 07.09.2005: Oberarzt Dr. Heribert Wilhelm
Die häufigste Form der Schilddrüsenerkrankung ist die Schilddrüsenvergrößerung (auch Kropf oder Struma genannt). Hauptursache ist der Jodmangel. Der tägliche Jodbedarf ist zwar gering (optimal sind 0,2 Milligramm), aber unbedingt notwendig. Liegt ein Jodmangel vor, kommt es häufig zu einer Schilddrüsenvergrößerung. Die Schilddrüsengrößerung hat in vielen Fällen eine knotige Umwandlung des Organs zur Folge. Dabei entstehen sogenannte „kalte“ Knoten, die nicht am Jodstoffwechsel teilnehmen, manchmal auch „heiße“ Knoten, die zu einer Überfunktion führen.
Alkoholkrank - die ganze Familie ist betroffen
24.08.2005 - 30.09.2005: Pastor Peter Bläsius
Alles Denken und Handeln ist nur einem Ziel unterworfen: die richtige Menge Alkohol. Ohne geht’s nicht mehr. Danach richten sich Termine, das Familienleben, eben alles. So und ähnlich hört man es von Betroffenen. Bis eine Alkoholabhängigkeit nach außen deutlich wird, dauert es oft Jahre. Gegen Ende langjähriger Suchtkarrieren geraten schließlich ganze Existenzen in Gefahr. Es beginnt ein Abstieg auf allen Ebenen: sozial, psychisch und körperlich. Jährlich sterben etwa 40.000 Menschen an den Folgen ihrer Alkoholkrankheit, davon 17.000 allein aufgrund einer Leberzirrhose.
Endometriose - oft hilft nur eine Operation
18.08.2005 - 24.08.2005: stellvertretender Chefarzt Dr. Percy Brandner
Unerfüllter Kinderwunsch und Schmerzen im Unterleib, die während der Periode oder während des Verkehrs auftreten, haben ihre Ursache oft in einer Endometriose. Immerhin sind mehr als zehn Prozent aller Frauen von einer Endometriose betroffen. Das Heimtückische an der Krankheit ist, dass sie oftmals erst spät diagnostiziert wird. Bei der Endometriose handelt es sich um die Absiedelung von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium, daher auch der Name der Erkrankung) außerhalb der Gebärmutter. Diese atypische Schleimhaut kann im Bereich des Bauchfells, der Blase, im Bereich des Darmes, an den Harnleitern oder auch als Knoten in der Scheide auftreten. Bei akuten Problemen kann lediglich die operative Beseitigung aller Herde einen langfristigen Erfolg herbeiführen.
Chlamydieninfektion - was tun?
11.08.2005 - 17.08.2005: PD Dr. Heike Freidank
Chlamydien sind Bakterien, von denen es verschiedene Arten gibt, die unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen können, z. B. an den Geschlechtsorganen, der Bindehaut der Augen oder der Lunge. Infektionen durch Chlamydia trachomatis zählen heute zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung ist mit Chlamydien infiziert. Wegen den möglichen Folgen und Komplikationen sollten diese Infektionen ernst genommen und behandelt werden. Bei Männern sind typische Anzeichen für die akute Infektion Brennen beim Wasserlassen sowie eventuell ein eitriger Ausfluss. Bei Frauen können Beschwerden wie Unterbauchschmerzen ohne erkennbare Ursache, Zwischenblutungen und Ausfluss auftreten.
Bluthochdruck - das können Sie selbst tun!
03.08.2005 - 10.08.2005: Prof. Dr. Günter Görge
Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 15 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck, wobei etwa fünf Millionen davon nichts wissen. Denn diese tückische Krankheit verläuft im Anfangsstadium fast immer beschwerdefrei. Begünstigende Faktoren für zu hohen Blutdruck sind unter anderem Übergewicht, salzhaltiges Essen, übermäßiger Kaffee- und Alkoholkonsum, Rauchen und Stress. Bei jahrelangem nicht behandeltem Bluthochdruck können schwere Schäden durch die Verkalkung von Blutgefäßen im ganzen Körper entstehen.
Parkinson - oder nur Steifheit?
27.07.2005 - 03.08.2005: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Der ehemalige Boxweltmeister Muhammad Ali und der Schauspieler Michael J. Fox teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie leiden an Parkinson. Die beiden sprechen leise und monoton, bewegen sich ganz langsam und die Mimik ist fast ausdruckslos. Auch im Ruhezustand zittern sie ständig und sie klagen über steife Muskeln – das sind typische Anzeichen für das Parkinson-Syndrom. Ursache der Parkinsonschen Krankheit ist ein Zerfall von Nervenzellen in den sogenannten Hirnkernen, wo die Feinabstimmung einer Bewegung berechnet wird. Ohne diese sogenannte Servo-Steuerung kann sich unser Körper nicht harmonisch bewegen. Es kommt zum Zittern, zur Steifigkeit bis zur Unbeweglichkeit.
Dekubitus - die richtige Pflege
19.07.2005 - 26.07.2005: Krankenschwester Ingrid Stoll
Nach Angaben des Deutschen Institutes für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) leiden in der Bundesrepublik 4,2 Millionen Menschen an chronischen Wunden, 1,3 Millionen davon allein an einem Dekubitus (Druckgeschwür). Eine solche chronische Wunde stellt nicht nur den Patienten selbst, sondern auch die Angehörigen und das medizinische Personal vor lang anhaltende Probleme.
Stationäre Pflege - wann ist sie nötig?
12.07.2005 - 19.07.2005: Heimleiterin Ingrid Schmdit
Die gestiegene Lebensqualität in Deutschland - und damit die Zunahme an alten und hochbetagten Menschen - führt zwangsläufig zu einer Häufung von pflegebedürftigen Menschen. So sind nach der Pflegestatistik rund 40 Prozent der 85- bis 90-Jährigen pflegebedürftig. Pflegebedürftig sind Menschen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßigen wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich aber für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Oft ist es der Hausarzt, der auf die Pflegebedürftigkeit hinweist oder sie wird nach einem Sturz oder nach einer Operation im Krankenhaus festgestellt. Wird ein Antrag auf Pflegeleistungen gestellt, lässt die jeweilige Pflegekasse durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung prüfen, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und in welche der drei Stufen der Pflegebedürftige kommt.
Leistenbruch
05.07.2005 - 12.07.2005: Oberarzt Frank Schütze
Das Heben einer schweren Kiste, kräftiges Husten oder Niesen - schon ist es passiert: Ein Leistenbruch. Rund 200 000 Mal im Jahr kommt es in Deutschland zu einer Hernie, wie Experten die Verletzung nennen. In 85 Prozent der Fälle sind Männer oder Jungen davon betroffen. Die Leistenregion ist eine natürliche Schwachstelle des Menschen. Bei einem Bruch drücken sich Fett oder Bauchorgane durch die Bauchwandmuskulatur der Leiste. Es kommt zu einer Ausstülpung. Die Vorwölbung ist meist nicht sehr schmerzhaft und wird daher oft nur zufällig entdeckt. Aber auch ein ziehender Leistenschmerz kann auf einen Leistenbruch hindeuten. Bei großen Brüchen ist eine \"Beule\" gut sichtbar. Gefährlich wird es, wenn sich eine Darmschlinge verklemmt. Dann kann sich der Darm entzünden und sogar absterben. Gifte gelangen in den Bauchraum, können zu einer gefährlichen Bauchfellentzündung führen. Obwohl das sehr selten passiert, raten die Ärzte in den meisten Fällen zu einer Operation.
Blutspende
29.06.2005 - 06.07.2005: Dr. Alexander Patek
Laut Statistik benötigen 80 Prozent aller Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben Blut oder Blutpräparate. Blut ist nämlich ein ganz besonderer Saft: lebenswichtig und nicht durch künstliche Produkte ersetzbar.
Blutspende
29.06.2005 - 06.07.2005: Dr. Alexander Patek
Laut Statistik benötigen 80 Prozent aller Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben Blut oder Blutpräparate. Blut ist nämlich ein ganz besonderer Saft: lebenswichtig und nicht durch künstliche Produkte ersetzbar.
Bandverletzungen des Kniegelenks
22.06.2005 - 29.06.2005: Dr. Michael Hippchen
Sportverletzungen sind die häufigste Ursache für einen Bänderriss im Knie. Durch Überdrehen oder einen Schlag kann ein gelenkführendes Band einreißen oder vollständig abreißen. Dabei ist das vordere Kreuzband besonders anfällig. Im Vergleich zum hinteren Kreuzband reißt es zehn bis 20 Mal häufiger. Zur Risikogruppe gehören besonders Schifahrer, Fußballer, Hallensportler (z.B. Basketballer) und Sportler, die Kontaktsportarten ausüben. Oft sind bei Knieverletzungen mehrere Bänder und auch der Meniskus betroffen. Dabei kann es immer wieder vorkommen, dass auch Knochenteile mit ausgerissen werden. Typische Verletzungsform ist das Überdrehen des Knies beim Schi fahren oder ein Tritt gegen das Knie beim Fußball spielen.
Brustkrebs-Nachsorge
15.06.2005 - 22.06.2005: Dr. Annette Kölsch
In Deutschland leben rund 360 000 Frauen mit einer abgeschlossenen Therapie nach einer Brustkrebs-Erkrankung. Laut Statistik werden 20 bis 25 Prozent unter ihnen Fernmetastasen entwickeln. Nach Abschluss der Hauptbehandlung, die meistens aus Operation und Bestrahlung besteht, ist es wichtig, regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Diese haben vor allem das Ziel, ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig erkennen und damit erfolgreich behandeln zu können. Während der ersten Zeit der Nachsorge findet oft noch eine begleitende Therapie statt (Chemotherapie oder Hormontherapie). Beim Umfang der Nachsorgeuntersuchungen hat ein Umdenken stattgefunden, denn ein Mehr an Methoden scheint die Ziele der Nachsorge nicht besser erreichen zu können als wenige ausgewählte Untersuchungen. Wichtige Nachsorgeinhalte sind insbesondere Gespräch und Untersuchungen der Brust, um Veränderungen rechtzeitig zu entdecken.
Potenz und Prostatakrebs
08.06.2005 - 15.06.2005: Prof. Dr. Stephan Flüchter
In Deutschland erkranken jährlich etwa 38 000 Männer an Prostatakrebs. Vor allem in den besten Jahren, zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr steigt das Risiko deutlich, an dieser Krebsart zu erkranken. In dieser Altersgruppe wäre es leichtfertig, vom Haustierkrebs oder schlafenden Krebs zu sprechen. Vorsorge tut also Not. Denn im Frühstadium ist das Prostatakarzinom heilbar und die Potenz kann erhalten bleiben.
Herzschrittmacher - wann ist er die erste Wahl?
01.06.2005 - 08.06.2005: Prof. Dr. Günter Görge
Wenn der Herzschlag zu langsam oder zu unregelmäßig ist und sich daraus medizinische Probleme ergeben, dann muss eine Herzschrittmacher eingebaut werden. Meistens haben die Patienten kurze Phasen der Bewußtlosigkeit (sog. Synkopen) erlitten, oder sie sind wegen zu langsamen Herzschlags nicht mehr gut leistungsfähig. Herzschrittmacher werden seit Ende der fünfziger Jahre eingesetzt und haben sich in dieser Zeit von einer bloß lebenserhaltenden Maßnahme zu einer differenzierten Therapieform bei Herzrhythmusstörungen entwickelt. Durch einen Herzschrittmacher kann die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität des Patienten wiederhergestellt werden.
Aortenaneurysma - was ist möglich
25.05.2005 - 01.06.2005: Oberarzt Frank Schütze
Jeder zehnte Deutsche über 65 Jahren hat ein Aortenaneurysma. Das ist eine lebensgefährliche Aussackung der Hauptschlagader, die sich meist unterhalb der Nieren- und oberhalb der Beckenarterien bildet. Ab einem Durchmesser von vier bis fünf Zentimeter kann es platzen, geschieht dies akut liegt die Überlebensrate gerade einmal bei 50 Prozent. Risiken sind unter anderem Alter, Rauchen, familiäre Veranlagung und Arteriosklerose, Begleiterkrankungen Arterienverkalkung, Zuckerkrankheit und Herzinsuffizienz. Das Aortenaneurysma im Bauch entsteht als Folge der Arterienverkalkung, indem die Schlagader, deren Wand starr geworden ist einreißt und durch den Pulsschlag mehr und mehr aufgeweitet wird. Symptome können Bauch-, Rückenschmerzen oder Durchblutungsstörungen sei
Asthmaschulungen für Kinder
18.05.2005 - 25.05.2005: Assistenzärztin Katja Dennenberg
Die ersten Anzeichen sind häufige Bronchialinfekte, ein Piepsen oder Rasseln in den Bronchien, Atemnot und eine schlechte Kondition beim Sport. All das sind Hinweise auf eine obstruktive Bronchitis oder auch auf ein Asthma bronchiale. Immer häufiger leiden Kinder darunter, etwa 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind davon betroffen.
Rückenschmerzen - konservativ behandelt
11.05.2005 - 18.05.2005: Prof. Dr. Ulrich Harland
Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule
04.05.2005 - 11.05.2005: Prof. Dr. Friedrich Weber
Wenn massive Schmerzen und Gefühlsstörungen im Hals-Nacken-Bereich und Hinterkopf auftreten, die in Arm, Schulter und einzelnen Finger ausstrahlen, dann kann es sich unter anderem um einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule (zervikaler Bandscheibenvorfall) als Folge von Abnutzung handeln. Dabei sind die Nerven im Bereich des Spinalkanals sowie der Wurzelkanäle gereizt. In schweren Fällen kann es auch zu einer Störung der Rückenmarksfunktion kommen. Wenn es zu therapieresistenten Schmerzen oder deutlich zunehmenden neurologischen Ausfallerscheinungen kommt, dann ist ein operativer Eingriff nötig.
Spannungskopfschmerzen
27.04.2005 - 04.05.2005: Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer
Nach neuesten Zahlen leiden in der Bundesrepublik 55 Millionen Menschen unter Kopfschmerzen. Dabei gilt es, genau zu unterscheiden, ob es sich um eine Migräne oder einen Spannungskopfschmerz handelt. Der Spannungskopfschmerz ist der häufigste Kopfschmerz. 62 Prozent der Menschen, die über Kopfschmerz klagen, werden von diesem Kopfschmerztyp gequält. Schmerzmittel sind hier nur kurz wirksam. Oft kommt es dadurch zu falschem Medikamenteneinsatz zum Medikamentenkopfschmerz.
Reizdarm-Syndrom
20.04.2005 - 27.04.2005: Dr. Winfried Häuser
Richtige Ernährung bei Diabetes
13.04.2005 - 20.04.2005: Ernährungsberaterin Monika Emich
Nebenwirkungen von Medikamenten
06.04.2005 - 13.04.2005: PD Dr. Daniel Grandt
Wenn Kinder hyperaktiv sind
31.03.2005 - 06.04.2005: Prof. Dr. Jens Möller
Sodbrennen - Symptome und Therapie
24.03.2005 - 31.03.2005: PD Dr. Daniel Grandt
Wenn die Hüfte operiert werden muss
17.03.2005 - 24.03.2005: Oberarzt Dr. Christian Bourgeois
Rund 170 000 Menschen entscheiden sich jährlich für ein neues Hüftgelenk – und damit auch für mehr Lebensqualität. Ein künstliches Hüftgelenk wird nötig, wenn in der Hüfte der Gelenkknorpel bedingt durch Arthrose verschlissen ist. Dann liegen Gelenkpfanne und Gelenkkugel aufeinander. Jede Bewegung löst heftige Schmerzen aus.
Zungen- und Mundhöhlenkrebs
09.03.2005 - 16.03.2005: Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach
Jährlich erkranken in Deutschland 7 800 Männer und 3000 Frauen neu an Mundhöhlenkrebs. Tumoren der Mundhöhle haben in Deutschland einen Anteil von sechs Prozent an allen Krebserkrankungen. Damit stehen Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens für die Männer hinsichtlich der Erkrankungshäufigkeit an achter Stelle.
Borreliose - oft unerkannt
02.03.2005 - 09.03.2005: PD Dr. Daniel Grandt
Mit Beginn der warmen Witterung hat auch die Zeckensaison begonnen. Die kleinen Blutsauger sind nicht nur lästig, sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit ist die Lyme-Borreliose, an der in der Bundesrepublik jährlich etwa 50.000 bis 100.000 Menschen erkranken. Da die Diagnose schwierig ist, werden viele Infektionen jahrelang unerkannt verschleppt. Was wie eine harmlose Sommergrippe anfängt, endet dann als chronische Arthritis.
Impfen von Kindern und Jugendlichen
23.02.2005 - 02.03.2005: Prof. Dr. Jens Möller
Kinderkrankheiten nicht verharmlosen Windpocken, medizinisch Varizellen, sind nicht so harmlos, wie viele denken. Hochrechnungen zufolge gibt es bei bis zu 40 000 der etwa 750 000 Varizellen-Kranken pro Jahr Komplikationen, bis zu 5700 der Patienten müssen sogar stationär betreut werden. Aus diesem Grund empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) seit dem vergangenen Jahr die generelle Varizellen-Impfung für alle Kleinkinder ab dem vollendeten elften Lebensmonat. Sie sollte synchron mit der ersten Masern-Mumps-Röteln-Impfung vorgenommen werden.
Wenn Wasserlassen zur Qual wird - Behandlungsmöglichkeiten bei gutartiger Prostata
16.02.2005 - 23.02.2005: Dr. Ralf Weiser
\"Mann\" interessiert sich erst für sie, wenn sie Probleme macht - die Prostata. Mit zunehmendem Alter wird sie leider zur \"Urinbremse\". Und dann wird Wasserlassen zur Qual.
Hirmtumor -Chirurgie ohne Messer
09.02.2005 - 16.02.2005: Prof. Dr. Friedrich Weber
Beim Gehirn geht es um Millimeter, und manch eine notwendige Operation konnte bisher aufgrund zu hoher Risiken nicht ausgeführt werden. Für solche Fälle gibt es jetzt eine neue effektive und schonende Methode: die sogenannte stereotaktische Strahlenchirurgie, bei der nicht operable Hirntumoren der Hörnerven, der Hirnhaut, der Hirnanhangsdrüse, aber insbesondere auch Hirnmetastasen bestrahlt werden. Stereotaktische Strahlenchirurgie ist eine nicht invasive (d.h. eindringende) Behandlungsmethode, mit der jedoch ähnliche Ergebnisse wie bei der operativen Teilentfernung erzielt werden können.
Minimalinvasisve Dickdarmchirurgie - schon Routine?
02.02.2005 - 09.02.2005: Oberarzt Frank Schütze
Der Dickdarmkrebs gehört bei Männern und Frauen in Deutschland zu den zweithäufigsten Todesursachen. So sterben jährlich über 30.000 Menschen an den Folgen dieser Erkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten ist beim Darmkrebs eine frühzeitige Diagnose und damit auch Heilung möglich. Denn in über 90 Prozent der Fälle entwickelt sich der Darmkrebs langsam über einen Zeitraum von 8 bis 12 Jahren über zunächst gutartige Wucherungen, den sogenannten Adenomen und Polypen. Diese haben die Tendenz zu bluten und können deshalb durch eine Stuhlbluttestung erkannt und einer weiteren Behandlung zugeführt werden.
Psychotherapie für Krebspatienten
26.01.2005 - 02.02.2005: Dr. Winfried Häuser
Krebs ist nicht nur eine körperliche Erkrankung. Auch die Seele leidet. 30 bis 50 Prozent der Betroffenen leiden im Laufe ihrer Krebserkrankung unter Ängsten und Depressionen mit körperlichen Begleitsymptomen, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Schmerzen. Zu einer ganzheitlichen Krebstherapie gehören deshalb auch die Diagnostik und die Behandlung psychosomatischer Folgeerkrankungen bei Krebs-Patienten und deren Angehörigen.
Wenn der Blick sich eintrübt
20.01.2005 - 27.01.2005: Prof. Dr. Christian Teping
In Deutschland werden jährlich etwa 500.000 Menschen am grauen Star operiert. Damit ist dieser Eingriff der häufigste in der Medizin. Der graue Star (oder medizinisch: Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse, die dazu führt, dass das gesehene Bild immer mehr an Schärfe verliert. Symptome sind langsam zunehmende Sehstörungen und starke Blendungserscheinungen. Außerdem geben die Patienten im fortgeschrittenen Stadium an, wie durch ein Milchglas zu sehen. Die Krankheit betrifft vor allem Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind, kommt aber durchaus auch bei jüngeren Menschen vor.
Entbindung sanft und sicher
13.01.2005 - 20.01.2005: Sybille Hartung
Die Geburt eines gesunden Kindes ist oft das glücklichste Ereignis im Leben einer jungen Familie. Damit dieses Glück aber vollkommen wird, sind menschliche Zuwendung und entspannte Atmosphäre während der Geburt genauso wichtig wie die fachkundige Betreuung von Mutter und Kind oder das tatkräftige und zeitgerechte geburtshilfliche Handeln, um Gefahren zu erkennen und schonend abzuwenden. Eine sanfte und zugleich sichere Geburtshilfe ist aber nur in guter Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen der Hebammen, der Frauenärzte sowie der Kinderärzte zu leisten.
Blut - ein ganz besonderer Saft
05.01.2005 - 12.01.2005: Dr. Alexander Patek
Spenden für einen guten Zweck - die meisten Deutschen sind dazu bereit. Neben Geld kann man jedoch auch etwas von sich selbst spenden, um Patienten mit schweren Krankheiten oder Verletzungen zu helfen: Blut, Knochenmark oder Organe. Blut ist ein ganz besonderer Saft: Er ist lebenswichtig und – bislang - nicht durch künstliche Produkte ersetzbar. Was viele nicht wissen: Das meiste Blut wird für die Behandlung von Krebspatienten gebraucht (etwa 19 Prozent). Danach folgt die Behandlung von Patienten mit Herzerkrankungen sowie Magen- und Darmkrankheiten (je 16 Prozent). Für Verletzte nach Unfällen werden lediglich etwa 12 Prozent des gespendeten Blutes benötigt. Dennoch kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu Engpässen.
Herzmuskelschwäche
30.12.2004 - 05.01.2005: Dr. Regine Klamm
In Deutschland leben derzeit etwa 900.000 Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz. Bei ihnen hat die Kraft des Herzens nachgelassen, der Herzmuskel wurde schwach. Man spricht von chronischer Herzmuskelschwäche, oder medizinisch Herzinsuffizienz. Betroffen sind vor allem Menschen, die über Jahre an Bluthochdruck oder einer koronaren Herzkrankheit leiden, möglicherweise auch schon einen Herzinfarkt hatten. Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bewegungsmangel. Senioren sind besonders gefährdet, eine Herzmuskelschwäche zu entwickeln. Jedoch ist ein schwaches Herz keineswegs eine „Alterserscheinung“. Auch jüngere Menschen können betroffen sein.
Kinderwunsch - wenn er unerfüllt bleibt
22.12.2004 - 29.12.2004: stellvertretender Chefarzt Dr. Percy Brandner
Bei etwa 20 bis 25 Prozent aller Paare liegt ein unerfüllter Kinderwunsch vor – man spricht von Sterilität. Die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch liegen dabei zu je etwa einem Drittel bei der Frau, beim Mann oder bei beiden Partnern gemeinsam. Weil aber auch bei „normalen Paaren“ die Wahrscheinlichkeit pro Zyklus, schwanger zu werden, nur bei etwa 20 Prozent liegt, ist von Sterilität erst dann die Rede, wenn bei einem Paar trotz Geschlechtsverkehrs mit Rücksicht auf die fruchtbaren Tage innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft eintritt. Auch unterscheidet man die primäre Sterilität, bei der eine Frau in ihrer Vorgeschichte noch nie schwanger war, von der sekundären Sterilität, bei der eine Frau nach vorhergegangenen Schwangerschaften nun nicht mehr schwanger wird.
Ambulante Pflege - was leistet sie?
15.12.2004 - 22.12.2004: Dorothee Scheuren
Durch häusliche Krankenpflege und Betreuung kann oft ein Krankenhausaufenthalt verkürzt oder der Umzug in ein Pflegeheim vermieden werden. Grundsätzlich soll der Häuslichen Pflege gegenüber allen anderen Pflegesystemen (Heim, Krankenhaus) der Vorrang gegeben werden. Die Politik verfolgt dabei das Ziel, älteren Mitbürgern so lange wie möglich eine größtmögliche Sicherung und Teilhabe im familiären und gesellschaftlichen Leben zu gewähren. Die Aufrechterhaltung einer Lebensführung im Privathaushalt wird durch die ortsnahe Verfügbarkeit von ambulanten Pflegediensten ermöglicht. Diese stellen rund um die Uhr Pflegekräfte bereit, um die Menschen in ihrem häuslichen Umfeld individuell und bedürfnisorientiert zu versorgen und die Familien bei der Pflege ihrer Angehörigen zu unterstütze
Hilfe bei Schreikindern
08.12.2004 - 15.12.2004: Oberarzt Dr. Peter Mayer
Statt beglückender Familienidylle erleben viele Eltern die ersten Lebenswochen mit ihrem Säugling als Alptraum: Das Baby schreit stundenlang, ist kaum zu beruhigen, der Bauch ist gebläht, die Beinchen angezogen, das Gesicht rot, blau oder fahlweiß. Oft beginnen die Schreiperioden zu einer bestimmten Uhrzeit am Nachmittag und ziehen sich bis in den Abend hinein. Gelegentlich treten sie auch direkt nach der Nahrungsaufnahme ein.
Phantomschmerz
01.12.2004 - 08.12.2004: Dr. Peter Rohr
In zehn Wochen zum Nichtraucher
24.11.2004 - 01.12.2004: Dr. Winfried Häuser
Stents in den Herzkranzgefäßen
18.11.2004 - 25.11.2004: Chefarzt Dr. Günter Görge
Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen weltweit an erster Stelle der Todesursachen - allen voran die Verengung der Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose. Zur Weitung verengter Gefäße im Bereich der Herzkranzgefäße werden in Deutschland jährlich über 150 000 Ballonaufdehnungen durchgeführt. In der Regel wird dabei auch ein sogenannter Stent, ein dünnes Metallgeflecht zum Offenhalten des Gefäßes, eingesetzt.
Kalkablagerungen in der Schulter
10.11.2004 - 17.11.2004: Oberarzt Dr. Michael Hippchen
Etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung haben Kalkablagerungen in der Schulter, die meisten, ohne dadurch wesentlich beeinträchtigt zu sein. Dennoch gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Menschen, die aufgrund der Kalkablagerungen in der Schulter Beschwerden bekommen. Die Schmerzen und als Folge davon die fehlende Nachtruhe treiben sie zum Arzt. Besonders schmerzhaft wird es, wenn sich die Kalkablagerung zwischen Oberarmkopf und Schulterdach einklemmt. Frauen im mittleren Alter sind von den wellenartig auftretenden Beschwerden am häufigsten geplagt
Hormon-Ersatz -Therapie - die große Verunsicherung
03.11.2004 - 10.11.2004: Dr. Percy Brandner
Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen, Lung